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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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stellen, der äußere Rand des Kreises des Tisches die Bahn der Erde,und seine Fläche die Ebene jener Bahn.

Eine solche Ebene gibt cs nicht in der Natur, denn der Rauminnerhalb der Bahn ist leer, aber die Oberfläche des Tisches gibteine deutliche Vorstellung von der allgemeinen Stellung der Erde,während sie um die Sonne geht. Wir brauchen kaum zu bemer-ken, daß die Achse der Erde eine eingebildete Linie ist, welche durchden Planeten von einem Pole zum andern gezogen wird, der Nameschreibt siel, daher, daß man annimmt, die Erde drehe sich täglichum diese Achse.

Wir müssen vor Allem bitten, bemerken zu dürfen, daß dieErde ihre Stellung im Raume, wenn wir uns so ausdrücken dür-fen, nicht verändert, wenn sie ihre Lage ändert. Wenn die Achsesenkrecht auf die Ebene der Erdbahn stünde, so würde dicß ohneEinfluß ans die Temperatur sein. Wenn man den Acqnator einesGlobus an den äußern Rand des Tisches bringt und ihn ganz auf-recht hält, während man ihn den Kreis durchlaufen läßt und umseine Achse dreht, so wird man sehen, daß das Licht in der Mittedes Tisches stets eine Hälfte des Globus erleuchtet und die beidenPole trifft. Wenn diese Bewegung der der Natur gleich wäre, sowürden die Tage und Nächte stets dieselbe Länge haben und nie einWechsel der Jahreszeiten eintreten, das wärmste Wetter wäre umden Nequator und die Kälte würde sich steigern, wie man sich denPolen nähert. Nirgends jedoch würde die Kälte so groß sein, wiesie cs jetzt ist, auch die Hitze würde nur am Acqnator der jetzigengleich kommen. Jenes hätte seinen Grund in der täglichen Wie-'Verkehr der Sonne, dieses in der schiefen Richtung, in welcher dieStrahlen überall, mit Ausnahme des Aequators, auf die Kugelfallen.

Der Globus darf aber nicht, mit einer Achse senkrecht auf derEbene stehend, odergegen die Ebene der Erdbahn", bewegt wer-den. Da sich die Erde dieser Ebene wirklich zuneigt, muß der