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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
379
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Stunden fertig. Muth, Gar'ner, frischen Muth, im Laufe einerWoche bringe ich Euch klar von den Eisbergen."

Ich habe jetzt weniger von den Eisbergen, als von dem neuenEise und den Schossen zu fürchten. Jene Massen müssen jetzt ziem-lich weit nach Norden gezogen sein, mit den kalter werdenden Näch-ten aber scheinen die Schossen wieder ans die Gruppe heranzu-schwimmen, statt von ihr abzutretcn."

Daggctt suchte seinen Gefährten durch zuversichtliches Zuspre-chen zu erheitern, Roswell freute sich aber herzlich, als man nachVerlauf von abermals vier und zwanzig Stunden das VineyarderSchiff für reisefertig erklärte.

Es ging bereits gegen Abend und Noswell war für augenblick-lichen Aufbruch, wogegen Daggett jedoch mehrfache erhebliche Gründevorbrachte. «

Vor allem fehlte ihnen der Wind, und Roswell's Vorschlag,die Schooncr im Schlepptau in die Mitte der Bai zu führen,wurde mit dem Einwande beseitigt, die Mannschaft habe mehrereTage hart gearbeitet und bedürfe der Ruhe. Sodann gewinneman durcb das Hinansführcn der Schooner eben nicht mehr, alsdaß man sie aus der Eisrinde bringe, welche sich jetzt regelmäßigjede Nacht in der Nähe des Landes ansetzte, die aber eben so regel-mäßig brach und sich verlor, sobald der Wind wieder kam und dieWellen hob.

DaS Aussehen der Dinge gefiel jedoch Noswell nicht und erbeschloß, mit seinem Schooncr hinauszutretcn und Daggett thun zulassen, was ihm beliebte.

Nachdem er seine Ansicht vergeblich erörtert hatte und sah, daßdie Mannschaft des andern Schooners ihr Abendbrot» gegessen undsich nach unten begeben hatte, rief er alle seine Leute zusammen,hielt eine kurze Ansprache an sie und überließ es ihnen, ob sie dieBoote bemannen wollten oder nicht.

Da Noswell die gewöhnliche Windstille, die Glätte des Was-