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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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drungcn, und die Verbindung war bis auf diesen Augenblick inseltsamer Weise aufrecht erhalten worden, er betrachtete dieß jedochals eine Fügung der Vorsehung, welcher er nickt eutgegcntreten zudürfen glaubte. Er erklärte sich demnach entschlossen, bei seinemGefährten so lange auszuhaltcn, als man noch Hessen konnte, dasbeschädigte Schiff nach Haus zu bringen.

Dieser Entschluß deutete sofort auf eine neue achttägige Ver-zögerung der Abreise. Mau verlor jedoch keine Zeit mit frucht-losem Bedauern, sondern die ganze Mannschaft begab sich an dieArbeit, um den Schooner wieder in seichtes Wasser zu schaffen, undden Hauptleck aufzusuchen.

Sorgfältige Stellung des Schiffs und Pumpen ließen gewah-ren, Laß ein großer Thcil des Wassers bereitsausgestopft" war,dennoch kam noch zu viel herein, als daß man es für klug erachtethätte, abzureiscn, che die Beschädigung ausgebesscrt war. Manlegte dieses Mal den Schooner gar nicht auf das Flach. Er wurdeso tief in das Wasser gestellt, daß er, von Schoren gestützt, sichaufrecht hielt, während die Ebbe zwei bis drei Gänge nach vornentrocken ließ, denn man beabsichtigte ihn zu wenden, wenn die Un-tersuchung nach vornen nicht von Erfolg wäre.

Als man das Kupfer abnahm, fand sich wirklich, daß ein Holz-ende ausgetreten war, der innere Rand der Planke war so weitaus seiner Lage gerückt, als der äußere ursprünglich gestanden hatte.Dadurch öffnete sich ein Ritz, durch welchen stets ein kleiner Was-serstrahl eindrang, und jede Stunde machte den Leck gefährlicher,indem das Kalfaterwerg gelöst wurde, und die Planke aus ihrerBiegung trat.

Nachdem man jedoch die Beschädigung einmal kannte, warnichts leichter, als ihr abzuhelfen. Man durfte das Holzende blosneu verbolzen, einige neue Nägel einkeilen, kalfatern, und dasKupfer wieder anschlagen.

Noswell, welcher jeden Augenblick ungeduldiger der Abreise