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in manchen Beziehungen aber nicht. Er wollte für gerecht undgroßinüthig gelten, im Geheimen aber wünschte er auf die edlerenGefühle und auf den Stolz Roswcll's zu wirken, und sich so seinerHülfe bei der Ausbesserung seines Schooners versichern, und ihnim Gesicht behalten, bis man eine gewisse kleine Insel besuchthätte, wo sich Dinge finden mußten, an welchen er eben so gut An-thcil zu haben glaubte, als an dem, was die Robbeninseln abge-worsen halten.
So seltsam es klingen mag, so wahr ist cs, daß dieser Mann,selbst in der Bedrängniß seiner jetzigen Lage, und obgleich er kaumhoffen konnte, sein Schiff wieder in die Heimath zu bringen, sichwie ein Blutegel an die entfernteste Möglichkeit, sich zu bereichern,anklammcrtc. Unter einem gewissen Thcile der großen amerikani-schen Familie — der gottgieichen Angelsachsen — herrscht eineeiserne Hartnäckigkeit in dieser Hinsicht, welche in mancher Bezie-hung Großes hcrbeizuführen vermag, obgleich eine solche Richtungdes Charakters oft einen schmerzlichen, nie aber einen angenehmenEindruck macht.
Dieser Klasse gehörte Daggett an. Keine Gefahren, keineMühseligkeiten, kein Gedanke an die Zukunft brachte ihn von einemPlane ab, der Gold abzuwerscn versprach. Wir wollen damitnicht behaupten, andere Nationen seien nicht eben so crwerbsüchtig,es gibt deren viele, besonders die, welche durch schlechte Negierun-gen verderbt wurden. Man wird zum Beispiele eher ein halbesDutzend Franzosen bestechen, als einen Uankee, wenn der letztereaber einen Dollar zwischen seinen Zähnen hat, wirb keine Gewaltihm denselben mehr entreißen.
Roswcll dachte mit großem Widerwillen an einen Aufschubseiner Rückreise, der Berufsstolz aber würde ihn abgehalten haben,einen Gefährten unter solchen Umständen zu verlassen, hätte einbesseres Gefühl ihn nicht geleitet, bei Daggett zu bleiben und ihmbeizustehen. Allerdings hatte sich dieser ihm gewissermaßen aufge-