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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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achtet sein wollten, und die Stoßmeißcl wurden augenblicklich zurHand genommen.

Stach einer Woche war man mit der Arbeit fertig, das Kupferwurde wieder befestigt, und der Schooner flott gemacht. Mitgroßer Spannung und Beklommenheit harrte man der Wirkungdieser Anstrengungen, und mit eben so großem Leidwesen sah man,daß noch ein bedeutender Leck da sei, welcher zu viel Master ein-ließ , als daß man daran hätte denken dürfen, zur See zu gehen,ehe er gestopft war. Kurzes Nachdenken jedoch, und zwar von Sei-ten Noswell's, leitete zur Untersuchung, die auch sofort begonnenwurde.

Dieses Leck ist nicht an dem Flach des Schooners," sagte er,denn das Wasser lief dort weder aus noch ein, bis wir ihn flottmachten. Es ist daher irgendwo zwischen der Leichtwaffer-Ladlinieund seinem Flach. Nun haben wir alles Kupfer losgemacht, unddie Fugen hinter diesem Theile des Schiffsbodens untersucht, undcs wird sich nach meiner Ansicht Herausstellen, daß etwas an demVor- oder Hintersteven fehlt. Vielleicht ist eines der Holzendenherausgetrcten. Bei einer so schweren Quetschung ist etwas die-ser Art sehr leicht möglich."

Und in diesem Falle werden wir das Schiff noch einmal aufden Strand legen, und von neuem an die Arbeit gehen muffen,"antwortete Daggett.Ich sehe, wie die Dinge stehen, Ihr bleibtnicht gern länger hier, und denkt an Decan Pratt und Oyster-Pond. Ich kann Euch nicht tadeln, Gar ner, und werde nie eineSylbe gegen Euch oder Eure Leute laut werden lassen, wenn Ihrnoch diesen Nachmittag abreist und es uns überlaßt, für uns zusorgen. Ihr seid uns bis jetzt in edler Weise beigestanden, undich schulde Euch für das Gcthane bereits zu viel Dank, als daß ichmehr fordern könnte."

Meinte Daggett es mit diesen Aeußerungen ehrlich? Bis aufeinen gewissen Punkt können wir diese Frage mit Ja beantworten,