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genommen, befreit. Die Mannschaften zweier Robbenfänger wur-den mit einem so kleinen Schiffe leicht fertig. Man schaffte leereFässer unter den Schooner, und zog ihn bei dem tiefen Waffer-stande ganz auf die kleine Klippenplatte, deren wir erwähnt haben.Als die Ebbe am tiefsten stand, fiel er natürlich ein wenig über,bei mittlerer Flut aber lag sein Kiel hoch und trocken.
Nun suchten alle Augen forschend nach den Lecken. Wie mannicht anders erwartet hatte, fand sich nichts der Art in der Nähedes Kielganges, — ein Umstand, welcher sich dadurch deutlich her-ausstellte , daß eine gewisse Menge Wasser in dem Schiffe blieb,nachdem es völlig bloß auf seinem Flach lag.
„Seine Fugen haben sich ein wenig unter den Bauchstücken ge-öffnet," sagte Roswell, als er mit Daggctt unter den Boden desSchiffes ging, um nach den Beschädigungen zu sehen, „und Ihrwürdet wohl thun, das Kupfer sogleich abnchmeu zu lassen. Hatman im Innern des Schiffes nachgeschen?"
Noch hatte dort keine Untersuchung stattgefuuden, und unserezwei Kapitäne stiegen durch die große Luke ein, und sahen sich, sogut dieß möglich war, nach dem Staude der Dinge im iuuernRaum um. Der Druck war so fürchterlich gewesen, daß drei Deck-batten gesprungen waren. Sie würden ganz aus ihren Fugen weg-gerissen worden sein, hätte die Eismauer auf beiden Seiten etwasdieser Art möglich gemacht, so waren nur die obere» Planken einwenig gewichen, und die Fugen mußten sich unmittelbar unter derWasserlinie geöffnet haben.
Als die Flut wieder kam, richtete sich das Schiff natürlich em-por, und man nahm diese Gelegenheit wahr, um es trocken zupumpen. Hier fand sich kein Leck, -— ein fernerer Beweis, daßdie beschädigten Stellen über der Wasserlinie zu suchen waren.
In Folge dieses Ergebnisses wurde das Kupfer entfernt, undmehrere Fugen näher in das Auge gefaßt. Der Zustand des Har-zes und Kalsaterwergs deutete diejenigen Stellen an, welche be-