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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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von den Eismassen umgeben, mit einer Geschwindigkeit von zweiKnoten nach südwärts abtrieben.

So vergingen vier und zwanzig Stunden. Das Eis umschloßsic so dicht, daß man ohne die geringste Gefahr von einem Schiffezum andern gehen konnte. So lange der Wind sich in der jetzigenRichtung hielt, war nichts zn besorgen, denn die Berge gaben eineso gute Lee ab, wie eine Klippcnkettc.

Am Morgen des zweiten Tages wurde all' Dicß jedoch plötz-lich anders. Das Eis begann sich z» öffnen, man wußte nicht' auswelchem Grunde, schrieb es aber dem Wechsel in Wind und Strö-mung zu. Jetzt konnte» sich die Schooner einigermaßen frei bewe-gen, und sahen sich des Einflusses der Schossen klar. Gegen Mit-tag wurde der Rauch des Vulkans wieder sichtbar, und ehe dieSonne unterging, erblickte man den Gipfel der höchsten Klippe inder Gruppe, welcher von Schneegestöber umgeben war.

Jeder freute sich des Anblicks dieser bekannten Landmarkcn,obgleich man wußte, wie öde und wie fern von den Pfaden derMenschen sie seien, denn man hoffte dort auf ein zeitliches Endeder großen Anstrengungen. Das fast unausgesetzte Pumpen hatteseine gewöhnliche Wirkung hervorgebracht. Die Leute sahen er-schöpft und hinfällig aus. Wer nicht an einem Pumpenschlägel anBord eines Schiffes gestanden hat, macht sich keinen Begriff vonder Art dieser Arbeit und von dem Widerwillen, welchen die See-leute dagegen fühlen. Wie wir hören, kömmt die Tretmühledenn unsere Erfahrung erstreckt sich nicht auf diese Beschäftigung,während wir die erstere versucht haben dieser Anstrengung ziem-lich nahe, nur arbeitet der Verbrecher nicht, um sein Leben zuretten.

Am Morgen des vierten Tages waren unsere Seeleute in dergroßen Bai im klaren Wasser, etwa eine Stunde von der Buchtund fast ganz windwärts von ihrem Hafen. Die Steuer wurden