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„Dann sei Gott der gebührende Dank dargebracht! Wenn wirden Leck Niederhalten können, ist das Schiff noch zu retten."
„Und ich halte dieß für möglich, Daggett," sagte Nos-well. „Die eine Pumpe hat das Wasser bis auf zwei Zollniedergebracht, und nach meinem Bedünken werden zwei es ganzbeseitigen."
„Wir wollen pumpen, bis kein Tropfen mehr darin ist!" riefDaggett. „Richtet die andere Pumpe her, ihr Burschen, und so-gleich an die Arbeit."
„Dieß geschah um so muthiger, als Noswell die Hälfteseiner Mannschaft heranrief, um den Vineyardern behilflich zuwerden.
Mittlerweile hatten die beiden Schiffe den Wind gefaßt, mehrSegel beigesetzt, und liefen von dem neuen Winde in ihrem frühe-ren Kurse zurück, so weit sich dieß nach der Stellung der großenWasserstraße beurtheilen ließ. Daggett's Schiff ging voran undHayard folgte, denn Roswell blieb noch an Bord des verwundetenSchooners.
So vergingen einige Stunden. Die Pumpen zogen bald nichtmehr, und man vergewisserte sich, daß dcr Schooner frei von Was-ser gehalten werden könne, wenn man etwa den vierten Theil derZeit pumpte. Dieß zeugte von einem schlimmen Leck, welcher diebeste Mannschaft in den ersten Tagen hätte erschöpfen müssen. Jegenauer Roswell mit dem Zustande des Schooners bekannt wurde,desto mehr freute er sich eines Entschlusses, welcher ihm bis aufeinen gewissen Grad aufgezwungen worden war. Er gab sich zu-frieden, mit Daggett zurückzukehren, überzeugt, daß es unmöglichsei, das verwundete Schiff nach Rio zu führen, bevor man seinenBeschädigungen die möglichste Aufmerksamkeit gewidmet.
Das Glück -— Stimson würde gesagt haben, die Vorsehung— begünstigte unsere Seeleute auf ihrem ferneren Kurs durch dieEisberge. Nicht fern von ihnen stürzte noch ein Berg über, und