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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Hört, Gar'ner, der Wind mag stehen, wie er will, er wirdmich nicht von meinem Entschlüsse abbringcn," antwortete Daggctt.Ich werde die Insel wieder anfsuchen, meinen Schooner trockenlegen und nach seinen Lecken sehen. Mehr zu thnn kann ich jetztnicht hoffen. Es ist nicht daran zu denken, nach einer solchen Quet-schung ein Schiff bis nach Rio zu führen, während man sich jedenFuß Weg durch Pumpen erkämpfen muß."

Dieß wird uns lange aufhalten, Kapitän Daggett," sagteRoswell zweifelhaft.Wir sind jetzt ziemlich in der ersten großenEismasse, und cs möchte uns eben so leicht werden, nordwärts vonderselben zu kommen, als wieder nach südwärts in klares Wasserzu gelangen.

Es ist wohl möglich, allein ich gehe zurück. Ich verlangenicht, daß Ihr mich begleitet, keineswegs. Nachdem Ihr Euchso schön benommen und so lange auf mich gewartet habt, darf ichan etwas dieser Art nicht denken. Wenn sich der Wind wirklichnach Nordosten gewendet hat, und es scheint mir dieß ganz richtig,werde ich den Schooner in vierundzwanzig Stunden in die kleineBucht bringen, und dort ist unter dem Felsabsatz eine vortrefflicheStelle, um ihn trocken zu legen und nach seinen Wunden zu sehen.In vierzehn Tagen denke ich seine Lecken alle verstopft zu haben,und folge dann in Euerm Fahrwasser. Ihr werdet den Leuten zuOyster-Pond sagen, daß wir bald Nachkommen, und die Nachrichtwird schnell den Weg nach Martha's Vineyard finden."

Dieß hieß Roswell an der Ehre angreifen, und Dagget wußtedieß recht gut. Großmüthig und charakterfest, wie Gardincr war,konnte man auf den jungen Mann viel leichter durch eine stumme,mittelbare Ansprache an seine edeln Gefühle wirken, als er sich injeder andern Weise bestimmen ließ.

Der Gedanke, einen Kameraden im Unglück und in einer Lage,wie seine gegenwärtige war, zu verlassen, veranlaßt ihn, von demzurückzubeben, was er unter andern Umständen für eine gebiete-