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chen hatte, seiner Bewerbung ihr Ohr nicht zn verschließen, solange er seine angeborne mannhaste Freimüthigkeit gegen sie be-währte, ihr seine Ansichten offen darlegte, und seinen Fehler in demeinen wichtigen Punkte gestand, welcher allein ihrer Verbindungentgcgenstand.
Wenn ein junges weibliches Wesen, das keine Mutter hat, denNebeln entgeht, welche gewöhnlich im Geleite eines solchen Man-gels sind, eignet sie sich oft Vorzüge an, welche ihr in ihrem spä-teren Leben sehr zn Statten komme». Sic lernt sich selbst zn ver-trauen, gewöhnt sich selbstständig zu denken und zu handeln, undwird wahrscheinlich eher eine vernünftige, brauchbare Hausfrauwerden, als wenn sie in Abhängigkeit und unter den Augen derausgezeichnetsten Mutter ausgewachsen wäre. Kurz, Scclenkraftund Charakterstärke entwickeln sich unter solchen Verhältnissen frü-her, als da, wo Andere so viel sorgen und denken, und es handeltsich nur davon, ob jenen Eigenschaften die rechte Richtung gegebenwird. Mary Pratt hatte früh in Allem, was sich auf Ansichtenund Charakter bezog, den rechten Weg cingcschlagen, und war nievon dem auszeichnendcn, besonnenen Benehme» ihres Geschlechtsabgcwichcn.
Unsere Heldin wußte kaum, ob sie in ihres Oheims Behaup-tung, Roswell werde in den kleinen Inseln sein und nach dem ver-borgenen Golde suchen, einen Trost sehen sollte oder nicht. Jemehr sie über diese Frage nachdachte, desto unsicherer wurde sie.Nur Wenige würden Anstand nehmen, sich einen solchen Schatz an-zueigncn, wenn sie wüßten, wo er zu finden wäre, wie verfügteman aber dann, auch bei den besten Absichten, über das Gold?Es schien kaum möglich, den Eigenthümcr auszufinden und eineGcwissensfrage blieb zn lösen. Mary dachte vielfach über diesenGegenstand nach, und kam zu dem Schluffe, sie würde, wennein solcher Schatz in ihren Besitz käme, eine gewisse Zeit zu öf-fentlicher Verkündigung sestsetzen, und wenn cs ihr nicht ge-