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in jener gefahrvollen See beisammen zu wissen, als sich Einenallein und verlassen in jener Oede zu denken!"
„Müssige Worte, Mädchen, wie das Frauengerede stets zu seinpflegt. Wenn du Alles wüßtest, würde dir so etwas nicht in denSinn kommen."
„Ihr habt dieß schon oft gesagt, Oheim, und ich fürchte, irgendein Geheimniß lastet seit langer Zeit auf Eurer Seele. Gewiß,Ihr würdet Euch erleichtert fühlen, wenn Ihr mir sagtet, wasEuch beunruhigt. Ich bin Euer Kind vermöge meiner Liebe, wennnicht durch Geburt."
„Du bist ein gutes Mädchen, Mary," versetzte der Decan,welcher sich durch die klagenden Töne der lieblichsten Stimme, dieje an ein menschliches Ohr geschlagen, gesänftigt fühlte, — „einvortreffliches Geschöpf, von der Robbenjagd aber verstehst du natür-lich gar nichts, und von der Sorgfalt für die Habe so gut wienichts."
„Ihr werdet mich doch nicht für verschwenderisch halten,Herr? Etwas dieser Art möchte ich mich in der That nicht nennenlassen."
„Verschwenderisch? Nein! Im Gegentheil, du bist sehr, sehrsparsam, aber was den Erwerb betrifft, sehr, sehr gleichgiltig.Wenn ich in dieser Hinsicht dächte und handelte wie du, so würdendeine künftigen Tage nicht so behaglich und glücklich sein, wie siees nach meinem Scheiden sein werden, wenn ich scheiden muß."
„Mein künftiges Leben behaglich und glücklich?" dachteMary, dann bemühte sie sich, an dem Gedanken festzuhalten, daßsie sich den Beschlüssen der Vorsehung zu fügen habe, und sagtelaut: „Es würde Euer Herz erleichtern und Euch ruhiger stim-men, wenn Ihr mich zu Eurer Vertrauten machtet."
Der Decan dachte länger als fünf Minuten schweigend nach.Selten hatten seine Gedanken in einem so kurzen Zeiträume ein so