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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
351
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weites Bereich von Begebnissen und Interessen überflogen; er kamjedoch endlich zu einem klaren, bestimmten Entschlüsse.

Du darfst Alles erfahren, Mary, und du sollst Alles er-fahren?" antwortete er in einem Tone, welcher andeutete, daß ereinen festen Entschluß gefaßt hatte.Gar'ner stellt den Robbenauf den Inseln nach, von welchen mir jener Daggett, der vor etwaanderthalb Jahren hier starb, Kunde gegeben hat, Inseln, vondenen, feinem Berichte nach, außer ihm Niemand etwas wußte.Seine Schiffsgenossen, welche die Inseln mit ihm besucht hatten,waren alle todt, ehe er mir das Geheimniß anvertraute."

Ich habe längst etwas dieser Art vermuthet, Herr, auch schienmir Kapitän Daggetbs Gehaben darauf hinzudeuten, daß die Leuteaus Martha's Vineyard eine Ahnung von der Sache haben."

Ist es nicht wundervoll, Mädchen? Inseln, wo, wie es hieß,ein Schooner in dem kürzesten Sommer, in welchem die Sonne desSüdpols je geschienen hat, Felle und Thran einnehmen kann, soviel er faßt! Wundervoll! Wundervoll!"

Vielleicht sehr ungewöhnlich, wir sollten aber nicht vergessen,Oheim, welche Gefahren die jungen Leute dieses Landes auf einersolchen Reise zu bestehen haben, und wie theuer ihr Gewinn zu-weilen erkauft wird."

Erkauft! Wenn der Schooner nur wieder zurück wäre, würdeich an ach dieß nicht denken. Die Kosten für das Schiff und seineAusrüstung, Mary, diese lasten so schwer aus meinem Geiste! Nun,Gar'ncr's erstes Geschäft führt ihn auf jene Inseln, welche furcht-bar fern liegen, wenn man bedenkt, wie viel man dabei wagt. Esheißt jedoch, wer Nichts wagt, gewinnt Nichts. Nach meinen Be-rechnungen muß der Schooner gute fünfhundert Meilen in das Eistreten, um den Platz zu erreichen, kein Eis, wie man es denZeitungen zufolge trifft, wenn man zwischen England und Amerikareist, sondern Eis, wie wir es zuweilen in Gar'ner's Bai aufge-häust sehen, nur hundertmal höher, und tiefer, und breiter und