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Alles deutete auf eiuen Sturm, obgleich dieser nicht sehr heftigwar. Die Nacht kam heran und eine alpengleiche Kette von Eis-bergen glühte nordwärts in den schrägen Strahlen der untergehen-dcn Sonne.
Weit um die Schisse her war das Wasser klar und nicht eineinziges Eisschoß war zu sehen. Daggett war jetzt ungewiß, ober fortstenern oder beilegen und die Nacht windwärts vor den Ber-gen verbringen sollte. Die Zeit war kostbar, der Wind günstig, derHimmel klar, und gegen neun Uhr mußte der Mond sich zeigen,und man konnte hoffen, er würde bis zu Tagesanbruch über demHorizonte bleiben.
Dicß war eine Seite des Bildes. Die andere bot eine min-der erfreuliche Ansicht dar. Das Klima war so launenhaft, daßman sich auf die Klarheit des Himmels nicht verlassen konnte, be-sonders bei einem starken Südwestwinde, oder richtiger, einer kleinenKühlte, und jeden Augenblick konnte man in dieser Hinsicht einemWechsel entgegen sehen.
Ueberdieß war cs gewiß, daß man nahe, wenn nicht unmittel-bar um die erhabenen, bcrgähnlichcn Massen, welche zwanzig Mei-len nach leewärts einer großen Flotte nicht unähnlich nmhertricben,aus Schosse und Stücke von Eisbergen stoßen würde.
Unsere beiden Kapitäne, so wie alle an Bord der beiden Schoo-ner, sahen ein, daß die prachtvolle Reihe von Eis-Inseln, welchevor ihnen lag, unter dem Einflüsse von Strömungen stand, die sichnicht immer leicht erklären lassen. Der klare Raum mußte demsel-ben Grunde beigemcsse» werden, obgleich kaum zu bezweifeln war,daß der Wind, welcher nun seit vollen acht und vierzig Stundenaus Süden blies, dazu bcigetragen hatte, die Eisflotte nordwärtszu treiben.
In Folge aller dieser Umstände, mußten Eisschosse in der Näheder Berge sein und man wußte, daß Hindernisse dieser Art sehrbedrohlich waren.