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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Seite
330
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legen. Es wird kaum thunlich sein, in der Dunkelheit durch soviel Eis zu lausen."

Ich wollte, wir wären früher heransgetreten, und hätten beiHellem Tage eine gute Strecke zurückgclcgt," antwortete Roswell.Nach meiner Ansicht hätten zehn Stunden bei diesem Winde unsdem klaren Wasser weit entgegengeführt."

Es war nicht möglich, früher auszulausen. Ich hatte nochso Vieles in das Schiff zu schaffen, und cs dauerte lange, bisAlles an Bord kam. Kommt, laßt uns die Segel füllen undentlang laufen. Nun wir unterwegs sind, bin ich eben so sehrbeeilt, wie Ihr."

Noswell zeigte sich bereitwillig, und die beiden Schooner hiel-ten ab, und blieben ziemlich nahe beisammen, da sie glattes Was-ser hatten, und in Folge der schirmenden Felsen und der Luv-Stcl-lung der Insel eine Art gemäßigter Kühlte fühlten. Der Kurswar einer Stelle leewärts zugerichtct, wo sich die weiteste Oeffnungim Eise zeigte, und wo man eine Wasserstraße nach Norden zufinden hoffte.

Je weiter die beiden Schiffe von dem Lande abtraten, destomehr fühlten sie die Gewalt des Windes, und desto rascher liefensie entlang.

Daggctt fand bald, daß er gegen seinen Genossen ziemlich vielLeinwand entbehren könne, eine Folge seiner nicht völligen La-dung, er nahm daher seinen Obcnscgcl ein, obgleich sein Mast, wäh-rend er fast vor dem Winde lies, einen viel stärkeren Zug ausge-haltcn hätte.

Nach der Uebcreinkunft der beiden Kapitäne sollte Daggett alsder ältere Seemann vorausgehen. Er that dieß, und nach einerStunde waren beide Schiffe aus der großen Bai, der Gruppe völ-lig klar und liefen mit einer Geschwindigkeit von zehn Knoten inder Stunde nach Nordwesten ab.

Wie sie von dem Lande abtratcn, erhob sich die Sec, und