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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
329
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Die Schoten der Obensegel waren angeholt, die schweren vor-deren und Hinteren Schönfahrtsegel ausgegeigt worden, und derGesang der Leute klang heiter und belebend.Der Heiinath zu!"tönte in jedem Liede, in jeder Bewegung, in jedem Befehle wider.Daggctt war auf seinem Deck und hatte, obgleich noch au seinemFuße leidend, den Oberbefehl übernommen, während Roswellüberall zu sein schien. Mary Pratt stand diesen ganzen Morgenvor seinem geistigen Auge, und es fiel ihm auch nicht ein einzigesMal ein, wie angenehm es sein würde, vor ihren Oheim zu tretenund ihm zu sagen:Hier, Decan, ist Euer Schooner mit einerguten Ladung Elephanten-Thran, und gut ausgepropft mit denfeinsten Robbensellen."

Das Schiff von Oyster-Poud war zuerst des Grundes klar.Die Kühlte war in dieser Bucht kaum merklich, denn sie schien garnicht in diesen Raum zu dringen, aber es war Wind genug da,um mit dem Schooner abzufallen, und er trat unter seinem großenSegel, Vormarssegel und Klüver aus dem Felsenbeckcn heraus.

Der Wind wehte aus Südwest dem Nordwester jenerHalbkugel, er war frisch und auf der andern Seite der In-sel ziemlich laut.

Nachdem Roswell einen Strich von einer kleinen Meile in dieBai gemacht hatte, legte er sein Vormarssegel flach back, holteseine Klüverschoten über, und drückte das Steuer stark nieder,um den andern Schooner herauskommcn zu lassen, und mit ihmweiter zu gehen.

Nach einer Viertelstunde war Daggett auf Aurusweite heran-gekommen.

Nun, Gar'ner," rief der Letztere,Ihr seht, daß ick rechthatte; Wind genug hier außen, und weiter vom Land ab nochmehr. Wir dürfen nur in jene Eisberge hineintretcn, so lang eshell ist, einen klaren Raum aufsuchen und während der Nacht bei-