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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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heilsame Wirkung, daß sie uns Deinuth lehren, diese erste Stuftzum Glauben und zur Liebe.

Nachdem unsere Wanderer eine Stunde auf dem kahlen Gipfeldes Berges hingebracht und die Scencrie zuweilen besprochen, zu-weilen in stiller Bewunderung augestaunt hatten, trat ein Wechseldes Wetters ein, welcher zum Ausbruch mahnte.

Man hatte den ganzen Morgen Schneegestöber gesehen, alleines war in der Ferne, inmitten der funkelnden Eisberge. Einmalwar der Vulkan davon bedeckt und unsichtbar geworden, jetzt abersegelte eine dicke Wolke über den Berg selbst und bedeckte ihn ineinem Augenblicke mit dem wcißesten Schnee. So dicht fielen dieFlocken, daß man kaum auf zwanzig Fuß hin einen Gegenstandunterscheiden konnte, und die Ebene der Insel nach allen Seitenunsichtbar ward. In diesem sehr ungünstigen Augenblicke tratenunsere Wanderer ihren Absteig an.

Es ist stets minder gefährlich, einen steilen Anhang zu erstei-gen , als abwärts zu gehen. Bei dem Aufsteig gewinnt man leichteinen Anhaltspunkt, während der Absteig häufig zu rasch ist, alsdaß mau sich völlig in der Gewalt hätte. Roswell fühlte dasRichtige dieser Erfahrung und würde gern vorgeschlagen haben, zuwarten, bis der Himmel sich wieder aufklärte, wenn er nicht ge-fürchtet hätte, ein solcher Wechsel dürfte sobald nicht stattfinden.Er folgte daher Daggett wider Willen und mit großer Vorsicht.Stimsou machte den Nachtrab aus.

In den ersten zehn Minuten erging cs unseren Wanderer ziem-lich gut. Sic fanden die Stellen, von welchen aus sie den Gipfeldes Berges erstiegen hatten, und begannen abwärts zu gehen. Eszeigte sich sogleich, daß die größte Vorsicht nöthig war, denn derSchnee hatte den Boden schlüpfrig gemacht. Daggett war jedoch,wenn er einmal in Bewegung war, ein kühner, heißblütiger Mann,schritt eine Strecke vor den klebrigen entlang und ries denen hinterihm zu, sie möchten ihm furchtlos folgen.