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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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297
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losem Gestein und Hindernissen ähnlicher Art zu kämpfen hat, be-siegen gewöhnlich Jugend, Thatkraft und Muth alle diese Schwie-rigkeiten, und der Mensch setzt seinen Fuß aus Stellen, welchedie Natur allein für das Bereich der Gemse bestimmt zu habenscheint.

So erging es auch unseren drei Wanderern, welche, nach einemkräftigen und ziemlich gefährlichen Ansteig, der mehr als eineStunde in Anspruch genommen hatte, die Kuppe des Berges be-traten. Ohne gegenseitige Hilfe hätten sie wahrscheinlich ihrenZweck nicht erreicht, und die Seile waren einige Male die einzigeZuflucht für unsere Seeleute.

Eine außerordentliche, glänzende Aussicht lohnte für das Wag-niß. Nachdem sich die Wanderer einige Minuten der Verwunde-rung des großartigen Schauspiels, das sich vor ihnen ausbreitete,überlassen hatten, wendeten sie ihre Blicke den Gegenständen zu,welche dem Rnndgcmälde einen so ungewöhnlichen Glanz verliehen.Mit Ausnahme der großen Bai waren nach allen Seiten hin Eis-berge sichtbar, und die Inselgruppe war von ihnen in einer Weiseumgeben, welche keinen Ausweg übrig zu lassen schien.

In dieser Jahreszeit pflegten die Südwinde vorzuherrschen,obgleich oft und rasch ein Wechsel cintrat, und die große bewegteMasse nach Norden abtrieb. Gardiner sah, daß die Wasserstraße,auf welcher sein Schooner hereingebracht worden, jetzt ganz ge-schlossen war und daß er nur auf der Nordseite würde auslausenkönnen. Die große Tiefe der Eisberge hinderte noch ihren Eintrittin die Gruppe, während ihre Zahl und Große die Schosse nichtvorübertreiben ließ.

Nach nordwärts war die See viel offener. Während Gardinerund Daggett nach dieser Richtung ausschauten, kam es ihnen vor,als könne man ein Sänff leicht durch jene Hemmnisse drängen undals dürfte eine gute Fahrt von achtundvierzig Stunden es völligaus dem Bereiche des angehäusten Eises bringen, diese Ausschau