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ließ die beiden Kapitäne jetzt bedauern, daß sie noch nicht in derLage waren, in See stechen zn können.
„Es thut nur fast leid, daß wir ans dem Sonntag einenFeiertag gemacht haben," sagte Daggett und setzte sich ans eineFelsspitze, um ein wenig von der Mühe des Anstcigs auSzuruhen.— „Für Leute in unserer Lage ist jede Minute kostbar.
„Jede Minute, Kapitän Dagget, ist für uns Alle in einemanderen und bedeutsameren Sinne kostbar, wenn uns dieser nurklar ist," fiel Stimsou in eifrigem Freimuth und christlichemErnste ein.
„Ich versteh' Euch, Stephan, und will Eueren Worten nichtentgegen sein. Eine Robbcnreise ist aber kein Geschäft, das demMann erlaubt, viel an Religion und Sabbathe zu denken."
„Jedes Geschäft ist gut, Herp, und jede Stunde ist ein Sab-bath, wenn das Herz in dem rechten Zustande ist. Gott ist aufdiesem nackten Fels, wie er auf Vineyard ist, und ein Gedankeoder ein Wort zu seinem Preise auf diesem Berge ist ihm so ange-nehm, wie Gebet und Gesang, welche in Kirchen und Kapellenlaut werden."
„Ich halte es wenigstens für unklug, den Leuten keinen Ruhe-tag zu.gönnen," sagte Noswcll ruhig. „Obgleich ich eben nichtso wett gehen möchte, wie mein Freund Stephan hier, stimme ickihm darin vollkommen bei."
„Und nicht auch darin, Herr, daß Ihr glaubt, der Geist Got-tes sei aus dieser Insel?"
„Auch darin, gewiß. Ich glaube, Kapitän Daggett und icksind ganz geneigt, diesen zwei Sätzen beizupflichten, wenn wirgehörig darüber Nachdenken. Die Natur scheint einen Wochentagzur Ruhe bestimmt zu haben, und ich glaube, wir würden mitunserem Geschäfte um so eher fertig, wenn wir an diesem Gesetzesesthiclten. Des Seemanns Zeit ist so vielfach in Anspruch ge-