breitesten Theile des Schiffes so befestigt, daß sie einander gegen-über standen, die Spieren sorgfältig eingekeilt und auf diese Weiseder ohnehin tüchtige Bau des Schooners noch mehr gckräftigt.
Nach einer guten Stunde war Roswell mit seiner Arbeit fertig,während Daggett sich überzeugte, daß er selbst nicht mehr viel zuvollbringen im Stande war. Sie kamen auf dem Eise zusammen,um Rath zu pflegen und den Stand der Dinge umher in das Augezu fassen.
Das äußere Feld hatte sich fortwährend mehr und mehr gegendas innere gedrängt, der Saum beider Schosse brach, und einelange Linie aufgeworfener Eisstücke deutete die Verbindungspnnktegenau an. Immer noch gab es aber offene Stellen, wie man sichdicß bei der Unregelmäßigkeit der Umrisse der Schosse wohl denkenkann, und Daggett hoffte, der kleine Ruheplatz, in welchen er sei-nen Schooner gebracht hatte, würde sich nicht ganz schließen, undein Umsprung des Windes oder ein Wechsel der Strömung die Ur-sachen dieses furchtbaren Druckes, welcher den Schooner so sehrgefährdete, beseitigen.
Der Leser dürfte sich kaum eine Vorstellung von der mächtigenBewegkraft der Masse machen, welche jetzt langsam auf den Schoo-ner lostrieb. Es blieb nur noch ein Hoffnungsstrahl, jener Kraftfehlte nämlich eines der wichtigsten Bestandthcilc. Da Beweg-kraft zur Raschheit gesteigertes Gewicht ist, der Gang der Schosseaber, obgleich unbedingt großartig, langsam und stetig war, dursteman hoffen, dem Letztem Widerstand leisten und sich so retten zukönnen.
Wer je an dem User eines Seos oder Flusses gestanden unddie Kraft beachtet hat, mit welcher eine Eisscholle, ohne aus ihrerBahn zu treten, von einem Windstoß oder in einer Strömung sichzerbröckelt forttrcibt, kann sich einigermaßen eine Vorstellung vonder Majestät der Bewegung eines Eisfeldes machen, das mehrereStunden im Durchmesser hatte, und auf welches eine Kühlte des