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mir aber nicht denken, daß die Vorsehung sich viel durum beküm-mern sollte, ob wir heute hundert Robben fangen oder gar keine."
„Ich bin dieser Ansicht nicht, Herr, und ich schäme mich nicht,cs offen zu sagen. Nach meiner einfältigen Weise zu denken, wal-tet die göttliche Vorsehung über Allem, was da ist, wenn auch nichtunmittelbar und in die Sinne fallend, doch in Folge gewisser Ge-setze, welche Alles, was geschieht, gerade so leiten, wie es geschieht.Ich glaube, Herr, die Vorsehung will nicht, daß wir heute auchnur eine Robbe sangen."
„Warum nicht, Stimson? Es ist der schönste Tag, welchen wirseit unserer Ankunst aus der Insel gehabt haben."
„Dich ist ist ganz wahr, und ein prachtvoller, sonniger Tag istcs, prachtvoll und sonnig für eine so hohe Breite, und ich fühle inder tiefsten Seele, daß er nicht zur Arbeit bestimmt ist. Ihr habtwahrscheinlich vergessen, Herr, daß heute Sabbath ist."
„Ja, ja, ich hatte es vergessen, Stephan, wir Robbenjägerlassen aber wegen eines solchen Grundes selten unsre Lanzen ruhen."
„Um so schlimmer für uns Robbcnjäger, Herr. Dieß ist meinesiebcnzehnte Reise in diese See, und ohne Zweifel sind deren schonmehr mit Offizieren und Mannschaften gemacht worden, welche denSabbath nicht feierten, als mit solchen, die ihn feierten. Dennochhabe ich bemerkt, Herr, daß der Mann, welcher von sieben Tageneinen ausruht und seinen Geist, wenn ich so sagen darf, mit ande-ren Gedanken, als denen seines Alltagsbcrnfes stärkt, freudiger undkräftiger an das Werk geht und mehr fördert, als wenn er Tag undNacht, Sonntag und Werktag arbeitet."
Noswell Gardiner hielt den christlichen Sabbath nicht sehr hoch,und zwar mehr, weil man ihn so nannte, als aus irgend eineman sich ausreichenden Grunde. Der Stolz der Vernunft machteihn auf Alles eifersüchtig, das einem Hinneigcn zu der Ansicht de-rer glich, welche an den Sohn Gottes glaubten, und er fühlte sichgeneigt, Alles zu verwerfen, was im entferntesten mit dieser Lehre