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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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lustig gemacht hatten, gestanden bald willig ein, daß diese Wohnungvon dem größten Nutzen für sie sei, und daß die ans den Ausbauverwendete Muhe sie in ihrer Hauptbeschäftigung nicht nur nichtaufgehalten habe, sondern daß die Bequemlichkeit, welche sie nacheinem mühevollen Tage in einer solchen Behausung gefunden, einenJeden gestärkt und in den Stand gesetzt habe, mit erneuertem Muthund frischer Thatkraft an sein Tagewerk zu gehen.

Obgleich man in der wärmsten Jahreszeit war, und die Nächtekaum Nächte genannt werden konnten, so senkte sich die Sonne dochnie, ohne eine Kälte in der Lust hervorzurufcn, welche den Schlafohne Decke und ohne den Schutz gegen den Wind nicht nur unbe-haglich, sondern ziemlich gefährlich gemacht hätte.

Oester fand man es nöthig, ein Feuer in dem alten Magazinanzuzünden, wo man einen geräumigen Sparofen angebracht hatte,welcher fast so alt war, wie das Gebäude selbst, und den man alseinen in diesem Klima unerläßlichen Bedarf mitgenommen hatte.An Brennstoff konnte es nicht fehlen, so lange dieAbfälle" vomThranauskochen in Ueberfluß da waren, und dieses Auskochen schiennoch nicht so bald endigen zu wollen. Der Schooner hatte «ber-auch einen bedeutenden Vorrath von Brennholz mitgebracht, denndieses war auf Shelter-Insel um geringe Preise zu haben, undder Decan hatte nichts dagegen cingewendet, daß man es reichlichbeistante. Gardiner hatte den geizigen alten Herrn zu diesem Zu-geständnisse vermocht, indem er ihm sagte, der Robbenschlägcr könnenicht anhaltend arbeiten, wenn er nicht dann und wann Mittelfände, sich zu wärmen. Die Habgier des Dccans ging nicht so weit,daß er nicht eingesehen hätte, wie klug manche Auslage sei, weunes gelte, sich den Hauptzweck zu sichern, und so hatte der Schoonerunter andern Gegenständen ähnlicher Art auch einen beträchtlichenHolzvorrath mitgenommen. Holz und Zwiebeln waren in derThat die Vorräthe, welche sich am reichlichsten in dem Schiffevorsanden.