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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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loren hatte, glaubte Roswell, er könne genau in der Richtungsteuern, die er zu verfolgen hatte.

Die Jahreszeit, welche die Jagd begünstigt, ist in jenen Seenso kurz, daß jede Stunde kostbar ist, und man durfte sich keineandere Abweichung von dem eigentlichen Zwecke mehr erlauben,als die, welche die Umstände durchaus erheischte». Man war so-nach an Bord allgemein der Ansicht, das Schiff gehe seinem Be-stimmungsorte mit möglichster Eile und auf dem nächsten Kurseentgegen.

Außer den Entdeckungen der Seefahrer hatte man im Laufedieses Jahrhunderts durch die Robbenjägcr selbst wichtige Mitthci-lungcn über die Südsee erhalten. Man nimmt an, daß viele Land-spitzen ^und Inseln, welche so viel zum Ruhme mancher europäischenSeefahrer beitrugen, den Abenteurern von Stonington und andernkleinen Häfen dieses Landes lange bekannt waren, ehe die Wissen-schaft ihre Blicke dorthin richtete oder Monarchen die späteren Ent-decker zu Rittern schlugen.

Daß viele Inseln in diesem Theile des Meeres zerstreut liegen,war eine in der Geographie anerkannte Thatsache, ehe man an den,Seelöwen dachte, vielleicht ehe dessen junger Kapitän zur Weltkam, allein das, was man über den Gegenstand wußte, war magerund ungenügend. In einzelnen Fällen würde sich diese Bemerkungjedoch nicht als richtig erweisen, denn cs waren in diesem Augen-blick an Bord unseres kleinen Säwoners mehrere Seeleute, welchedie südlichen Shetlands, Ncn-Georgia, Palmebs Land und anderebekannte Orte in jenen Seen oft besucht hatte. Keiner von Allenhatte aber je von einer unmittelbar südlich von dem jetzige» Standedes Schooncrs liegenden Insel sprechen hören.

Während der Stacht, sowie an dem folgenden Tage trat keinwesentlicher Wechsel ein und der kleine Schooner arbeitete sichfleißig nach Süden fort, indem er sehr regelmäßig in der Stundesechs Knoten zurücklegte. Sechsunddreißig Stunden nach der Ab-