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fahrt von Cap Horn glaubte Gardiner volle drei Grade südwärtsdavon, und folglich innerhalb des Parallelkreises von sechzig Gradsüdlich zu stehen. Palmer's Land und dessen benachbarte Inselnwären nicht fern gewesen, wenn der Schooncr auf seinem erstenKurse nach westwärts abgehalten hätte. Bei dem jetzigen Standeder Dinge konnte Niemand sagen, was vor ihnen läge.
Am Schlüsse des dritten Tages holte der Wind an und bliesschwer ans Nordost. Dicß trieb unsere Seefahrer rasch voran.Bald sah man Eis glänzen und dann bergartig umhertrciben. Dieschwimmenden Hügel, welche sich in den Wellen wälzten und roll-ten, boten einen großartigen Anblick dar, aber das Anspülcn desMeeres hatte sie theilweise geschmolzen und ihren Umfang beträcht-lich gemindert.
Es ward jetzt durchaus nothwendig, die meisten Stunden derDunkelheit zu opfern, denn es war zu gefährlich, in der Nacht ent-lang zu laufen. Man wußte, daß die große Eisbarre in der Nähewar und CooUs „Nun nicht weiter!" damals die Gränzc der Süd-scc-Schifffahrt, lag in der Nähe der Breitclinic, welche der Schoo-ner erreicht hatte.
Das Wetter blieb jedoch günstig, und nachdem die Bö ausNordostcn sich ausgetobt hatte, kam der Wind aus Süden, —eisig, von Schneegestöber begleitet, aber ziemlich stetig und nichtso frisch, daß unsere Seefahrer genöthigt gewesen wären, Segelzu bergen.
Die Glätte des Wassers hätte an sich schon die Nähe des Eisesangcdcutet, Gardiner wußte dicß uicht uur durch seine Berechnun-gen, sondern sein Auge bestätigte diese. Im Laufe des fünftenTages sah man mehrere Male, wenn das Wetter sich ein weniganfklärte. lange, bergartigc Eismauern glänzen, welche den zer-klüfteten Umrissen der Alpen glichen, sich aber auf den steigendenund sinkenden Wellen des ruhelosen Meeres schwerfällig bewegten.Von Zeit zu Zeit verhüllten dichte Wolken die ganze Scene, und
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