derselben See und es war möglich, daß fie einander wieder be-gegneten. Roswell Gardiner steuerte aber einem Punkte entgegen,welcher ihm nach Grad und Minute bezeichnet worden, währenddas andere Schiff wahrscheinlich unsicher und auf's Gerathewohlin jenen entlegenen, stürmischen Ocean hineinsteuerte.
Es schien unserm Helden kaum wahrscheinlich, daß er mit sei-nem früheren Gefährten wieder zusammen träfe, und dieß um somehr, da die Inseln, welche er suchte, nicht in der Nähe einesbekannten Gebietes, und folglich außer dem gewöhnlichen Pfadeder Robbenfänger lagen. Diesen letztcrn Umstand wußte unserjunger Seefahrer sehr zu würdigen, und er fühlte sich dadurch inseiner Zuversicht, die Schätze allein zu besitzen, wenn er erst denOrt gefunden, wo die Natur sie barg, bedeutend gestärkt.
Als die Sonne in jener großen Wasserwüste, welche südlichvon unserem Festlandc liegt, versunken war, hatte der kleine See-löwe das Land ganz aus dem Gesichte verloren und schwamm überdie langen, südwestlichen Deiningen gleich einer Möve dahin, welchestetig ihrem Neste zueilt. Viele Stunden hatte er seinen Kurs nichtum einen halben Punkt geändert, sondern lies so nahe als möglichnach südsüdwestwärts ab, wodurch er ein wenig vor dem Windeblieb.
Sobald sich jedoch die Nacht um das Schiff lagerte, begabsich Roswell Gardiner nach hinten zu dem Manne am Steuer undbefahl ihm so nahe nach südwärts abzuhaltcn, als die Kühlte dießnur gestatten wollte.
Dieß war ein wesentlicher Wechsel in der Richtung des Schif-fes, welches, wenn die Kühlte anhiclt, mit der Wiederkehr des Lich-tes wahrscheinlich auf eine große Strecke östlich von dem Punkteentfernt stand, welchen es sonst erreicht haben würde. Bis jetztwar es Roswell's Ziel von seinem Gefährten abzuhalten, jetzt aber,da es dunkel ward und man jenen so lange aus dem Gesichte ver-Die Seelöwen. 16