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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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man allgemein annimmt, die Luftströmungen entsprächen an Kraftdem Sinken des Quecksilbers.

Roswell wußte dicß allerdings besser, er wußte aber auch, woer war, und was er wollte und sollte. Als Robbenfänge! war ermehrere Male bis zu demNun nicht weiter!" des Cook nachSüden vorgcdrungen, allein er hatte damals stets eine unterge-ordnete Stelle gehabt. Jetzt hatte er zum ersten Male die Verant-wortlichkeit des Befehlshabers übernommen, und cs war ganz natür-lich, daß er die Wucht dieser neuen Bürde fühlte.

So lange man den Scelöwen von Martha's Vineyard imAuge hatte, bot er einen Mittelpunkt des gemeinsamen Interessesdar. Seine erste Sorge und fast sein ausschließlicher Zweck wargewesen, ihn los zu werden, jetzt aber, da er endlich ganz ausseinem Fahrwasser getreten zu sein schien, lagen ihm die wichtigen,rasch herannahcnden Schwierigkeiten seines Reisezwccks unmittelbarvor den Augen. Noswell war daher ernst und gedankenvoll, undsein Gesicht war kein schlechtes Abbild des nüchternen Charaktersder Atmosphäre und des Meeres.

Obgleich der Sommer gekommen war und das Wetter für dieNähe des Caps als ein günstiges betrachtet werden konnte, wardoch ein Gefühl der Unsicherheit das bei weitem vorherrschende.Nach Süden hinab verhüllte ein kalter Nebeldunst die Aussicht,und mit jeder Meile, welche der Schooner zurücklegtc, schien ertiefer und tiefer in Regionen einzudringcn, welche die Natur bis-her der Erforschung des Seemannes verschlossen hatte. Man wußte,daß Eis und dessen Gefahren sich wenige Grade weiter in dieserRichtung vorfanden, aber auch Inseln waren entdeckt worden, undder Unternehmungsgeist der Robbenjägcr hatte bedeutenden Nutzendavon gezogen.

Es war in der That ein wichtiger Schritt von Seiten desScelöwen von Oyster-Pond, daß er sich von seinem Namcnsver-wandten getrennt hatte. Beide Schiffe waren allerdings noch in