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gehört aber mit zu dem Berufe der Letzteren, sich in Kanäle undDurchfahrten zu wagen, in welchen sonst noch Niemand gewesenist. Auf diese Weise hatte Stimson seinen jetzigen Ankerplatz fin-den gelernt.
Das „Lager" des Schooners war völlig sicher und ganz land-umgürtet. Die furchtbare Deining, welche von draußen herein-rollte, ließ die Wasser in der Durchfahrt ein wenig steigen undfallen, aber es wurde dadurch keine Spannung an den Ankertanenhcrvorgebracht. Eben so wenig Einfluß äußerte die reißende Ebbeaus den Schooner, welchen eine leichte Gegenströmung traf, die ihnstetig erhielt. Der Sturm heulte über den Einsiedlern, wurde aberdurch dis Felsen gebrochen, so daß er kaum merklich durch die obe-ren Taue und Spieren pfiff.
Drei Tage und eben so viele Nächte hielt der Sturm ausSüdwesten an. Am vierten Tage trat ein Wechsel ein, da der Windaus Osten blies. Noswell wäre nun in das offene Meer ausgelau-fen, hätte er nicht gefürchtet, wieder mit Daggett zusammenzutref-scn. Nachdem er diesen hartnäckigen Gefährten endlich los gewor-den, wäre es eine große Schwäche gewesen, hätte er sich ihm aber-mals blindlings in die Arme geworfen. Daggett mochte vielleichtglauben, er habe sich nicht absichtlich von ihm getrennt, und indiesem Falle war es möglich, daß er sich in der Nähe des Capsnach seinem verlorenen Gefährten umsah. Was den Sturm betraf,so hatte ihn dieser vielleicht leewärts geblasen, vielleicht auch nicht.Viel mußte von den Strömungen und seiner Stellung nach süd-wärts abhängen. Nach Gardincr's Ansicht begünstigten die Strö-mungen in der Nähe des Landes jedes nach Westen gehende Schiff,und wenn Daggett mit diesem Umstande bekannt war, konnteer sich veranlaßt sehen, so nahe als möglich auf das Cap abzu-halten.
Die Stunden waren für unsere Robbenfänger kostbar, da inden höheren Breiten die geeignete Jahreszeit so kurz ist. Dennoch