nach vornen schießend von den Felsen zurück, und ging um jenezweite Spitze, welche einige Minuten früher sich absichtlich dort zuerheben schien, um cs zu vernichten.
Die Landspitze wurde schön und aus eine sichere Entfernungvon hundert Faden umschifft. Noswell glaubte nun, er könne sei-nen Schooncr weit genug von dem Land abführcn, um das Capganz zu umsegeln, wenn cs ihm gelänge, ihn in dieser Strömungzu erhalten. Sie ging aber eine kurze Strecke im Freien augen-fällig ans, da ihr Wasser sich ans der Höhe des Meeres theilte,und dieses Anseinandertreten des Elementes brachte die Neer her-vor, welche das Schiff fast ans den Fels getrieben und zerschmet-tert hätte.
Zehn Minuten, nachdem der Schooner auf die Ebbe gestoßenwar, stand er voll auf die Durchfahrt ab, und das Steuer wurdegewendet, um cinznlauscn. Obgleich es so schwer blies, überstiegdie Scgclgcschwindigkcit kaum fünf Knoten. Dicß hatte seinenGrund in der großen Kraft der Ebbe, welche in hohen Breiten undengen Gewässern oft dreißig Fuß fällt.
Stimson zeigte nun, daß er ein Mann war, auf den manbauen konnte. Mit den Eigenschaften des Schiffes gründlich be-kannt, führte er es hinter die Insel, aus welcher die Felspyramidcsich erhob, luvte in eine kleine Bai und ließ das Senkloth fallen.Man hatte fünfzig Faden Wasser und schlammigen Grund. DaRoswell die Gewißheit hatte, daß er selbst bei der niedrigsten EbbeWasser genug habe, um das Schiff vom Boden klar zu halten, unddaß sein Grund gut sei, warf er einen fliegenden Anker aus undließ Tau genug ausgeben, um sein Schiff zu festigen.
Da lag nun der Seelöwe von Oyster-Pond, das Schiff, wel-ches der Leser drei kurze Monate früher von Decan Pratt's Werftans dem Wasser sah, in einer Felscnbucht hinter Cap Horn sichervor Anker. Keinem Seefahrer, wenn er nicht Nobbenfänger war,konnte es einfallen, sein Schiff an eine solche Stelle zu führen, es