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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
231
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mit reißender Eile entgegengetrteben wurden, ihnen bereitete. Andieser Spitze konnte man wohl vorüberkommen, dieser Hoffnungmochte man sich hingeben, was aber die Spitze eine Viertelmeileweiter bei dieser Abtrifft des Schooners nach leewärts betraf, sosah der unwissendste Matrose an Bord, wie unwahrscheinlich eswar, daß sie an ihr vorbeikamen.

Ein tief ergreifendes Schweigen herrschte in dem Schooner,als er dem ersten Fels nahe kam. Er lag gegen fünfzig Faden un-ter dem Lecbug, und Alles kam hier aus die Entfernung an, inwelcher man sich von etwaigen Klippenvorsprüngcn hielt. Diesekonnte man aber bei dem Wasscrchaos, welches der Zusammenstoßzwischen Wellen und Land hcrvorbrachte, unmöglich sehen. Ros-well heftete seine Augen auf die Gegenstände nach vornen, um dieGeschwindigkeit seiner Nbtrifft nach der Landseite zu ermessen,und mit dem Schnellblick des Seemannes gewahrte er den erstenWechsel.

Der Schooner fühlt die untere Strömung, Stephan,"sagte er mit einer Stimme, welche aus der tiefsten Tiefe seinerBrust zu kommen schien,und wir werden nach windwärtsemporgedrängt."

Was bedeutet dieses plötzliche Luven, Herr? Havard muß vollnach vornen abhalten, sonst haben wir keine Hoffnung."

Gardiner schaute nach hinten und sah, daß der Maat das Steuerstark hob, als wenn er Widerstand fände. Jetzt ahnte er, wasvorging, und ries laut:

Alles geht gut, Jungen! Gott sei gelobt, wir haben die Ebbeunter unserem Leebug gefaßt."

Diese wenigen Worte erklärten die Ursache des Wechsels. DerSchooner stieß nun, statt nach leewärts abzutreiben, aus eine mäch-tige Ebbe von vier bis fünf Knoten, welche ihn mit unwidersteh-licher Gewalt nach windwärts trieb. Das tüchtig gebaute Schiff,welches die Gefahr zu kennen schien, in der cs sich befand, wich