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Ente über die Wellen, und er sank bloS zwischen ihren hohlenRaum, nm wieder auf den Kamm einer neuen Welle zu steigen.Mit einem Worte, er hielt sich wacker in dem Sturme.
Die größte Gefahr schien man von der Strömung fürchten zumüssen, denn diese, nur in ihren Folgen sichtbare Kraft trieb denSchooncr offenbar nach leewärts und wesentlich gegen die Felsenhin. Unsere Seemänner waren seht dem Lande so nahe, daß siefast jeder Hoffnung entsagten. Eap Hatteras und seine viel be-sprochenen Gefahren schienen ein sicherer Hafen im Vergleich mitdem Orte, wo unsere Seefahrer sich jetzt befanden. Wenn mandas schwerste Gebrüll von zehntausend Bullen in einen Ton verei-nigt hätte, würde dieser dem hohlen Klang doch nicht gleich ge-kommen sein, welchen eine Welle hören ließ, wenn sie in eine Höhledes Felsen einbrach. Dann füllte die Sprühe die Luft mit einemTriebrcgen, und es kamen Minuten, wo das Cap, so nah' es auchwar, durch den Dunst ganz unsichtbar wurde.
Gerade in diesem Augenblicke war der Scclöwe weniger alseine Viertelmeile windwärts von der Landspitze, welche er zu um-segeln bemüht war, und gegen welche er durch eine dreifache Be-wegkraft abgetrieben wurde, — durch die des Windes, welcherauf die Segel drückte und de» Schooner mit einer Geschwindigkeitvon vollen fünf Knoten nach vornen drängte, — durch die derNeer oder der Strömung und endlich durch die der rollendenWellen.
Niemand sprach, denn Jeder suhlte, daß in dem Schweigendieses entscheidenden Augenblickes eine Art Ehrfurcht vor der Gott-heit lag. Einige beteten für sich, und Alle schauten ans die niedrigeFclsspitze, an welcher man durchaus vorüber mußte, wenn man derVernichtung entgehen wollte.
Es bot sich ein günstiger Umstand dar, man wußte, daß dasWasser dicht an dem hohen Lande tief war, und wo irgend eineGefahr drohte, konnte man sie mit bloßem Auge sehen. Dieß wußte