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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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der Stürme hörten, welches diesen freudelosen, rauhen Theil desJahres begleitet.

Tief und schmerzlich waren die Besorgnisse des Dccans, dessendüstere Stimmung durch Kränklichkeit und den Gedanken ay dasheranuahende Ende seiner irdischen Bahn noch gesteigert ward.Mary erhielten Jugend und Gesundheit aufrecht, aber auf ihrerSeele ruhte eine schwere Last, wenn sie einer so langen, trostlosenAbwesenheit gedachte.

Dreizehntes Kapitel.

Sicher in dem Hafen

Liegt jetzt des Königs Schiff; im stillen Plätzchen.Wo du mir einst um Mitternacht befahlst,

Zn den noch stets bedrängten BcrmudenDir Thau zu holen, dort Hab' ich'ö versteckt.

Shakespeare.

Äer zuletzt angekommene Brief Roswell Gardiner's war am10. December 1819, also genau vierzehn Tage nach seiner Abfahrtvon Rio, geschrieben worden. Wir wollen dem Leser nun denSchooner des Decans Pratt an dem 18tcn dieses Monats, oderzweiundzwanzig Tage nach seiner Abreise von der Hauptstadt Brasi-liens vorführen.

Früh am Morgen des eben erwähnten Tages war der Seelöwevon Oyster-Pond nördlich stehend, mit einem leichten, aber frischenWind aus Westen und bei glatter See sichtbar. Mau hatte nichtnur Land im Auge, sondern cs lag ganz nahe, weniger als eineStunde entfernt.

Diesem Lande entgegen war die Nase des Schooners gerichtetworden, und er lies mit einer Geschwindigkeit von vier bis fünf