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Knoten darauf ab. Das Land war, so weit man es sehen konnte,zerklüftet, hoch, öde, und mit einem leichten, sich eben lösendenSchnee bedeckt, obgleich die Jahreszeit in jenen Breitegraden zurMitte des ersten Sommermonats vorgerückt war. Das Wetterwar jedoch nicht kalt, und die Luft schien daraus Hinzubeuten, daßcs bald noch milder werden würde.
Der Anblick des umliegenden oben, rauhen, unwirthlichen Lan-des vereisete das Herz und gab der Scene eine düstere Färbung,welche ihr das Wetter selbst nicht hätte geben können. Unmittelbarvor dem Schooner erhob sich eine Art Pyramide von zerklüftetenFelsen, welche eine kleine Insel bildeten, und gewissermaßen alleinund ziemlich weit vor gleichfalls rauhen, wilden Fclsenketten stan-den, die auch zu den Inseln gehörten, welche vor Tausenden vonJahren in Folge heftiger Natur-Erschütterungen von dem Festlandelosgcrissen worden sein mochten.
Es war ganz augenfällig, daß Alle an Bord des Schoonersmit lebhaftem Interesse auf jene zerklüftete Pyramide blickten.Die Mehrzahl der Mannschaft, einschließlich der Offiziere, hattensich auf dem Vorderkaftell zusammengedrängt, und alle Augen wa-ren auf die Felsenmasse gerichtet, welcher sie sich in schräger Rich-tung näherten.
Der Hauptsprecher in der Gruppe war Stimson, der ältesteSeemann an Bord, der jene Seen öfter besucht hatte, als irgendeiner der Anwesenden.
„Ihr kennt doch wohl diese Stelle, Stephan?" fragte RoswellGardiner mit Interesse.
„Ja, Herr, man kann sich hier nicht irren. Dieß ist das Horn.Eilfmal habe ich cs umsegelt, und dieß ist das dritte Mal, daß ichso nahe an dasselbe herantrete und es klar in das Auge fasse. Ein-mal lief ich dort ein, wie ich Euch erzählt habe, Herr."
„Ich habe es selbst sechsmal umsegelt," sagte Gardiner, „aberheute sehe ich es zum ersten Male. Die meisten Seefahrer weichen