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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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reue Zuschauer nicht begreift, wie man sie in den rollenden Wogenzu bewältigen vermag, nimmt unsere Bewunderung in Anspruch,dessen nicht zu gedenken, daß sie einen so mächtigen Feind aus-snchcn, um ihn zu bekämpfen.

Die Mannschaften unserer vier Boote dachten jedoch kaum anall' dicß. Sic hatten ihren Zweck, oder vielmehr einen der Zweckeihres Wagnisses vor Augen, und so lange dieß der Fall war, dach-ten sie an nichts Anderes, als an dessen Verwirklichung.

Wie isi's, Garnier?" rief der Vincyarder Kapitän.Wollenwir gleich theilen, oder soll jeder Schooner für sich arbeiten undernten?"

Diese Frage wurde in freundschaftlicher Weise und augenschein-lich mit großer Gleichgültigkeit hinsichtlich der Art der Antwortlaut, obgleich sie eine große List barg. Daggctt wünschte eine ArtGenossenschaft zu bilden, welche, in Verbindung mit dem gegensei-tigen Wohlwollen, das sich von dem Mißgeschick vor Bcauford hcr-schricb, nicht verfehlen konnte, das Band zwischen ihnen fester zuknüpfen und zu einer wichtigeren Vergesellschaftung zu führen.

Zu Noswell's Glück kreuzte in dem Augenblicke, wo er ant-worten wollte, seinen Kops ein Einfall, welcher die klügste Ant-wort hcrbeiführtc. Er glaubte nämlich, der Wetteifer würde eher,als die Genossenschaft, den Eifer spornen, und der Erfolg Allerwürde sie für ihre Gefahren und Mühen besser belohnen, wennjedes Schiff ausschließlich für sich handelte.

Dieser Grundsatz macht den jetzigen Zustand der Gesellschaftgedeihlicher und vortheilhaster, als jener, welchen die Freunde derverschiedenen Associationssysteme, welche jetzt so sehr im Schwüngesind, an dessen Stelle zu setzen wünschen. Die Einzeln-Existcnz,die Individualität, ist ein höchst wichtiges Gefühl bei der Vereini-gung der Menschen zu Gemeinden, und der Staatsmann, derNational-Oekonom, welcher sich dieses Gefühles nicht als eines dermächtigsten Hebel zur Förderung der Civilisation bedient, wird