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lernen bekannt machen. Im Nothfall werde ich Boote aussetzen,wenn ich kann."
Der Andere gab keine Antwort. Ein solcher Versuch wäreauch nutzlos gewesen, denn keine menschliche Stimme war stark ge-nug, sich in einem solchen Sturme und auf die Entfernung hin, inwelcher die beiden Schiffe jetzt standen, vernehmlich zu machen.
„In einer halben Stunde wird der Schooner in den Bran-dungen sein," sagte Hayard, welcher an des jungen Kapitäns Seitestand. „Warum wirft er nicht Anker? Nur die göttliche Vorse-hung kann ihn noch retten."
„Und die göttliche Vorsehung wird ihn retten, — Dank demallmächtigen Gott für seine Güte!" riefRoswcll Gardincr. „HabtIhr dieß wahr genommen, Herr Hayard?"
Unseres jungen Seemanns „Dieß" war in der That ein sehrwichtiges Vorzeichen. Der Wind hatte sich plötzlich beschwichtigt,daß die Segelfetzcn, welche der andere Schooner führte, schlaff nie-derfielcn. Anfangs glaubten unsere Seeleute, die Grundwcllenhätte» diese Wirkung hervorgebracht, der Wechsel machte sich aberauch bald bei ihnen bcmerklich, so daß kein Jrrthum mehr mög-lich war.
Der Wind erhob sich noch eine Minute fürchterlich, dann folgteabermals völlige Stille.
Gardincr eilte an die Nothleine, um die Wirkung ans sein eige-nes Schiff zu beobachten. Seine Anker schleiften nicht mehr.
„Gott ist mit uns!" rief der junge Kapitän. „Ewig gepriesensei sein heiliger Name!"
„Und der seines einzigen und wahren Sohnes!" setzte eineStimme an seiner Seite hinzu.,
Ungeachtet der bedrängten Lage und Erregung, welche dieserplötzliche Wechsel hervorbrachte, wendete sich Roswell Gardiner um,um zu sehen, woher diese Mahnung gekommen sei.
Der älteste Seemann an Bord, Stimson, ein Mann von
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