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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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»es Gefährte», dem sicher» Untergang entgegen, dienen konnte. An-fangs glaubte Gardiner, Daggct wolle nach vorne» und an ihmvorüber, und er fürchtete für seine Taue, die sich dann und wannauf dreißig bis vierzig Faden hin über dem Wasser zeigten und wieEiseustaugen gespannt waren. Aber der Sturz nach leewärts desabtrifftigcn Schisses war zu rasch, um seinen Gefährten dieser neuenGefahr bloßzustellcn.

Als der Vincyardcr Scclöwc auf eine Kabellänge entferntwar, schien cs, als könne er au seinem Gefährten vorüber treiben,ehe er aber diesen kleinen Raum hinter sich hatte, fiel er in Folgeseiner Abtrifft so rasch ab, daß er mit Noth um dessen Spiegelherum kam.

Die beiden Kapitäne faßten mit der einen Hand den erstenbesten haltbaren Gegenstand, um nicht umgerisscu zu werden, mitder andern drückten sie ihre Mützen fest aus den Kopf und bespra-chen sich, während die Schiffe sich am nächsten standen, eine kurzeMinute.

Halten Eure Anker?" fragte Daggett, welcher zuerst das Wortnahm und seine Frage stellte, als glaube er, sein Schicksal hängevon der Antwort ab.

Leider, nein! Wir treiben unsre Länge in etwa zwei Mi-nuten."

Dicß verzögert den schlimmen Augenblick, um eine oder zweiStunden. Sehl, in welchem Kielwasser wir sind."

Wahrlich, dieses Kielwasser war fürchterlich! Sobald die Nasedes Viueyardcr Seclöweu klar um den Spiegel seines Gefährtenwar, bemerkte Gardiner, daß der letztere in schräger Richtung ab-lief und eben so rasch nach leewärts als voruen ging.

Gott mit Euch! Gott mit Euch! rief RoSwcll Gardiuerund winkte mit der Hand Lebewohl, fest überzeugt, er und der Ka-pitän von Martha's Viueyard würden sich nie wieder in dieserWelt sehen.Die Ueberlebenden müsse» das Schicksal der Ver-