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Wenn der Seelöwe von Holmes' Hole auf diesem Kurse anhaltenkonnte, warum sollte es dem von Oyster-Pond nicht auch möglichsein? Durch diese Einflüsse menschlicher Eitelkeit helfen wir dasUnrecht Anderer stützen, und die Thorheit wird durch die Mehrheit,wenn nicht durch die Vernunft geheiligt. Wir sehen hier einen derGründe, durch welche die Masse irre geleitet wird, und dieß ge-schieht selten, ohne daß sie gewaltthätig würde.
Roswell Gardiner ließ jedoch seine Lothleine nicht ruhen. DerSchooner durfte nur dicht an den Wind luven, und sie waren imStande, das Senkblei auszuwerfen. Dieß geschah zweimal wäh-rend dieser Nacht, und cs ergab sich eine beträchtliche Minderungder Wassertiefc. Der Schooner trieb offenbar ziemlich dicht an dieKüste ab, da der Wind fast südlich und in starken Stößen daher-blies. Sein Kapitän hielt auf seinem Kurse an, denn er glaubte,Zeichen zu gewahren, welche auf einen Wechsel deuteten, und ervierte nicht gern, so lange sein Nebenbuhler von Vineyard auf derBackbordseite entlang ging.
So liefen diese beiden Schiffe, sich an Sorglosigkeit überbie»tend, fast in den Rachen des Löwen, wenn wir so sagen dürfen, dennals der Tag wicdererschien, wendete sich der Wind nach Osten, einwenig nördlich, wodurch das Schiff unmittelbar unter die Lee kam,während der Sturm so ungestüm tobte, daß ein zu einem bloßenFetzen nicdergerefftes Focksegcl noch mehr Leinwand ward, als einso kleines Schiff tragen konnte.
Als der Tag wiederkehrte und der Nebel sich ein wenig hob,ward man leewärts Land ansichtig, welches sich nach vornen undsvicgelwärts leicht in die See herausstreckte. Roswell Gardinerüberzeugte sich mit Hilfe seiner Karten und durch einen scharfenAusguck nach der Küste von der Höhe aus, daß er vor Currituckstand, also fast sechs Grad südlich von seinem Abfahrtshafcn undvier Grad westlich.
Unser junger Mann fühlte jetzt peinlich, daß eine bloße Eifer-