lich keine Beobachtungen anstellein Die Sonne war seit dem ein-tretenden Sturme und fast den ganzen letzten Tag, an welchem diebeiden Schiffe durch Nebel und feinen Regen von einander abge-schloffen waren, unsichtbar gewesen. Der Wind blies mehr in ein-zelnen Stößen als früher, und von diesem Umstande wurden diebezüglichen Stellungen der Schooner mehr oder weniger bedingt.Der Eine konnte zuweilen mehr windwärts und nach vorne treten;dann hatte sich der Andere wieder dieses Vortheils zu erfreuen.Zwei Mal schienen sie im Begriffe, sich zu trennen, da sie sich soweit von einander entfernten, daß es scheinbar unmöglich war, sichwieder zu finden; dann wechselten die Schiffe wieder ihre Plätzeund trieben ganz nahe beisammen entlang. Niemand hätte in demAugenblicke genau sagen können, woher dieser Wechsel kam, obgleichAlle an Bord die Gründe im Allgemeinen ziemlich einsahen. Wind-stöße, sorglose Steuerführung, Strömungen, Neeren und alle dieZufälligkeiten der See trugen dazu bei, diese unsicheren Bewegun-gen zu veranlassen, welche zwei Schiffe von gleicher Raschheit undunter denselben Segeln oft als sehr verschieden in ihren Eigenschaf-ten erscheinen lassen.
Während der Nächte war der Wechsel am größten, er trenntedann die Schiffe oft stundenweit und schien jede fernere Verbindungunmöglich zu machen. Noswcll Gardiner überzeugte sich aber, daßKapitän Daggctt absichtlich in seiner Nähe blieb, denn wenn derSäwoner des Letzter» zufällig aus dem Wege gekommen war,suchte er bei allen solchen Gelegenheiten wieder heran zu tre-ten, ehe die Gefahr der Trennung zu groß war, um sie zuüberwinden.
Unsere Seeleute schlossen mit Hilft des Senkbleies auf ihreEntfernung von dem Lande. Wen» es der amerikanischen Küste anmalerischem Reiz und erhabener Scenerie fehlt, so hat sie den we-sentlichen Vortheil gleichmäßig abgestufter Sondirungen. So regel-mäßig hebt sich der Grund gegen das Land hin, und die Tieft ist