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Wie bemerkt, achteten Offiziere und Mannschaft dieser zweiSchiffe auf das „Gehaben" derselben, wie man es technisch nennt,mit der größten Aufmerksamkeit und dem höchsten Interesse. Diein dem Schooner von Oyster-Pond sahen auf die Bewegungen desVincyardcr Schiffes, wie wohl eine Schöne in einem Ballsaal aufden Eindruck schaut, welchen die übrigen Schonen um sie her machen,oder wie ein eifersüchtiger Arzt auf den Fortgang einer Operationachtet, welche ihm neue Lorbeeren verspricht, oder seine alten zumWelken bringt. Bald machte man Bemerkungen über das Schlin-gern, dann schien das Stampfen zu schwer, und Green war baldder Ansicht, die Spieren ihres Schooners trügen sich leichter alsdie des Nebenbuhlers. Kurz, jede Vergleichung, welche Erfahrung,Eifersucht oder Berufsgeschick herbciführcn konnte, wurde sreimüthigund, wie man sich wohl denken kann, ziemlich zu Gunsten des eige-nen Schiffes vorgcbracht.
Was man an Bord des Seclöwen von Oyster-Pond that, wurdean Bord seines Namensvetters von Vineyard nachgeahmt. Siemachten ihre Vergleichungen und zogen ihre Folgerungen mitderselben Rücksicht auf Selbstachtung und denselben Hoffnungenwie ihre Freunde „drüben" thaten. Wie es scheint, ist cs in derNatur begründet, daß sich Jeder auf diese Weise schmeichelt undden Splitter in dem Auge seines Nachbars sieht, während ihm derBalken in dem sinnigen entgeht.
Wenn ein unparteiischer Beurtheiler anwesend gewesen wäre,hätte er wahrscheinlich einer Ansicht gehuldigt, welche von den bei-den Theilcn abwich. Ein solcher würde gesehen haben, daß der eineSchooner in diesem, der andere in jenem Punkte den Vorzug ver-diente. So würde er, beim Durchgehen der Liste von Eigenschaf-ten, welche man von einem Schiffe fordert, ohne Zweifel zu demSchluffe gekommen sein, daß zwischen den beiden Schooncrn keinegroße Wahl sei, daß aber jeder mit einer verständigen Berücksichti-gung seiner eigenthümlichen Bestimmung gebaut sei, und von Man-