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Der Seclöwe von Vinenard ahmte jede Bewegung nach, undlief unter demselben gekürzten Segeltuch und in derselben Richtung.In diesem Augenblicke waren die beiden Schooner nicht um einesKabeltaues Länge von einander und die Oyster-Ponder mochten umein Geringes leewärts stehen. Ihr Schooner hatte jedoch einen klei-nen Vortheil im Segeln, wenn der Wind frisch blies und dasWasser rauh war, und dieser Vortheil ward jetzt augenfällig, alsdie zwei Schiffe durch das erregte Element nach vornen zu kommenstrebten.
„Ich wollte, wir stünden zweihundert Meilen ostwärts," sagteder junge Kapitän zu seinem ersten Offizier, sobald er sein Augenach allen Seiten hatte ergehen lassen. „Ich fürchte, wir werdenam Kap Hntteras eingeklemmt werden. Jene Stelle ist stets imWege, wenn der Wind aus Südost bläst und ein Schiff nach süd-wärts geht. Wir werden wahrscheinlich schwere Stunden bekom-men, Herr Hayard."
„Ja, ja, Herr, ich glaube dieß auch," lautete die sorgloseAntwort. „Ich babe Leute gekannt, welche zurückgekchrt und inFort Pond-Bai vielleicht gar an Gardiner's-Jnsel vor Anker ge-gangen wären, bis dieser Südostwind sich müde geweht hätte."
„Mir würde etwas dieser Art nicht in den Sinn kommen. Wirstehen hundert Meilen südöstlich von Montauk, und wenn ich dasSchiff in irgend einen Hafen führen müßte, so würde ich Charle-ston oder eine der Inseln entlang dieser Küste wählen. Ueberdießkönnen wir immer von dem Lande abhalten, und uns sechzig bisachtzig Meilen weiter südlich stellen, wo es uns möglich ist, auf derandern Seite weit genug von den Sandbänken abzutrcten. Wennwir auf der Höhe der Küste zwischen Long-Jsland und Jersey hiel-ten, wäre cs etwas Anderes, hier aus dem offenen Meere aberwürde ich mich schämen, dem Decan wieder in das Gesicht zu sehen,wenn ich etwas dieser Art thäte."
„Ich habe die Bemerkung nur hingeworfen, Kapitän Gar'ner,