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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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dendeZeit; seine unaufhörliche Bewegung an die nie ruhendenRegungen der menschlichen Leidenschaften, und seine Unfälle undGefahren an die Vorsehung, welche Alle in gleicher Weise schütztund der wir cs allein zu danken haben, daß wir nicht der Herr-schaft des Zufalls anheim fallen.

Roswcll Gardiuer war überdieß ein wohlwollender Mann undstets geneigt, seines Gleichen mit Nachsicht zu beurtheilen. So kamcs, daß beim Abschiede seinGuten Abend" gegen Watson ebenso offen und bieder klang, als der Gruß, welcher dem KapitänDaggett selbst zu Theil ward.

Neuntes Kapitel.

Wälz', Ocean, dein dunkelblau Geröll.

Umsonst zehntausend Flotten auf dir wogen;Verheerend zieht der Mensch durch's Land; sein GrollHemmt sich am Strand; die Wracks auf WasserbogenSind all' dein Werk; des Menschen Greuel flogenDahin wie Schatten; seiner nur nicht schwand,Wenn, wie ein Regentropfen eingcsogen,

Sein End' er röchelnd in der Tiefe fand.

Grablos und unbeläutct, sorglos, unbekannt.

Lord Byron.

Äiesen Abend ging die Sonne in Wolken nieder, obgleich deröstliche Horizont verhältnißmäßig klar war. Die Umrisse der Ge-genstände stellten sich jedoch unnatürlich dar und schienen sich mehrund mehr bis in's Unendliche ausdehnen zu wollen. Wir wissen denGrund nicht, warum der Ostwind diese Erscheinungen hervorbrin-gcn soll, noch erinnern wir uns, je von einem Versuche, diese Frage

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