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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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viel, als an jedem andern Schooner, wem er auch in Amerika ge-höre. Die Matrosen sehen theils auf Geschicklichkeit, theils aufGlück. Ich habe Leute gelaunt, welche in kein Schiff gegangen wä-ren, selbst wenn cs den besten Befehlshaber gebabt hätte, wenn siesich nicht vergewissert hatten, daß ihm neben seiner Geschicklichkeitauch das Glück zur Seite stand."

Ja, ja, das Glück! Diese Bursche denken kaum an dieVorsehung oder an das, was ein Mann verdient und waser nicht verdient. Nun, ich hoffe, der Schooner wird ihre Er-wartungen nicht täuschen, und sein Befehlshaber eben so wenig.Indessen sind wir in unserem Berufe den Wechselfällcn des Meerespreisgegebcn, und unsere schönsten Hoffnungen vernichtet oft einAugenblick!"

Allerdings, Herr, wie dem aber auch sei, Kapitän Gar'nerhat einen Namen und die Mannschaft vertraut ihm."

Unser junger Seemann konnte sich durch diese Aeußerungennur geschmeichelt fühlen, die ihm in einem günstigen Augenblickezu Gehör kamen, um ihn in den Entschlüssen zu bestärken, welcheder Wettstreit mit dem nebcnbuhlerischen Schooner in ihm geweckthatte. Obgleich die beiden Schiffe in einem Berufe mit einanderwetteiferten, welcher mehr als jeder andere geeignet ist, die Men-schen engherzig zu machen und feindselig gegen einander zu stimmen ein solcher Vorwurf pflegt sonst vorzugsweise die Aerzte zutreffen deuteten doch alle äußeren Anzeichen darauf hin, daßman die freundschaftlichen Verhältnisse aufrecht zu erhalten wünsche.Mit dem Vorschreitcn des Tages wurde der Wind schwächer undnach manchem Austausche seemännischer Artigkeiten mittelst Sig-nale und Sprachrohr ließ Roswell Gardiner ein Boot in dasWasser und begab sich zu einem Besuche an Bord des andernSchooners.

Diese beiden kleinen Schiffe waren mit Booten gut versehen,wie die Wallfischsänger sic gewöhnlich bei sich zu haben pflegen. EinDie Scelöwen. 10