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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
144
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antwortete der junge Kapitän, welcher sich in diesem Augenblickedamit unterhielt, daß er an einem Stückchen Holz schnitzelte, wäh-rend er dem Schiffe, daß eben so dicht unter seiner Lee war, als cssich mit der Fahrt vertrug, manchen Blick zuwars.Ein Grunddafür ist vorhanden, wie Ihr sagt, ich kann aber keinen andern fin-den als den Umstand, daß es so weit von seinem Weg abgekommenist, um mit uns zusammen zu treffen, da es wußte, daß wir in ei-ner gegebenen Zeit um Montank steuern würden."

Nun, Herr, das mag wohl sein Wunsch gewesen sein. WennLeute denselben Weg vor sich haben, suchen sie oft gute Gesellschaftaus, um die lange Reise in dem Grade zu verkürzen, in welchem siesie angenehmer machen."

Diese Bursche werden doch nicht glauben, daß zweiSchoonervom vierzigsten Grade nördlicher Breite bis zu dem fiebenzigstcnsüdlicher Breite oder vielleicht noch weiter nach Süden sich stets imGesicht behalten? Es wäre etwas ganz Ungewöhnliches, wenn wirauch nur eine Woche nahe beisammen blieben."

Ich weiß das nicht, Herr. Ich reiste einst in einem Nobbcn-sänger, welcher trotz aller seiner Anstrengungen einen neugierigenNachbarn nicht loswcrden konnte. Wenn Robben selten sind, undder Kapitän nicht weiß, wo er sie habhaft werden soll, ist er ge-wöhnlich froh, wenn er in das Fahrwasser eines Schiffes kommt,war' es auch nur, um Nachlese zu halten."

Auf solche Zufälligkeiten hin rüstet man keine Schiffe aus.Diese Männer von Martha's Vineyard wissen so gut, wie wir, undvielleicht noch besser, wohin sie steuern."

Hier an Bord herrscht großes Vertrauen in den Befehlshaber,Kapitän Gar'ner. Ich habe diesen Morgen die Wache von der Sachesprechen hören, und die Leute waren alle nur einer Meinung, dießkann ich Euch sagen."

Und diese Meinung war, Herr Hayard?"

Eine Stelle an Bord dieses Schiffes lohne sich doppelt so