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Gestalt, Bau, Spieren und Behandlung so gleich waren, als ihreSegclgcschwindigkeit fast dieselbe schien. Wenn ein Unterschiedvorhanden war, stellte er sich in geringem Grade zu Gunsten desSeelöwen von Vineyard heraus, welcher ein wenig rascher nachvornen zog, als sein Gefährte, sofern der andere Seelöwe jaim Laufe des Nachmittags noch ein Gefährte genannt werdenkonnte.
Wir brauchen kaum zu bemerken, daß man eS an Bord derbeiden Schiffe, welche sich in so vielen Beziehungen mit eifersüchti-gen Augen betrachteten, an Glossen und Muthmaßungen aller Artnicht fehlen ließ, besonders ließen sich Roswell Gardiner undseine zwei Maate über den seltsamen Umstand, daß der Vineyar-der Seelöwe so weit von seiner geraden Segellinie abgekommc»,weitläufig aus.
„Obgleich wir in diesen letzten drei bis vier Tagen Südwest-wind hatten," sagte Hayard, „fleht doch Jeder, daß wir bald öst-liches Wetter haben werden. Es ist ein östliches Gefühl in derLust, und das Wasser hatte in der ganzen letzten Nacht einen öst-lichen Schein. Nun kann ich aber nicht begreifen, Kapitän Gar'ner,warum ein Mann, welcher ans dem Vineyard-Sund kommt undnichts Anderes zu thun hat, als um das Westende seiner Insel zusteuern, um dann seinen Kurs südostwärts hinüber zu nehmen, dichtunter Block abhalten und in die See treten kann, als wäre er einStonington Bursche oder ein Neu-Londoner, der ein wenig nachleewärts gefallen ist. Verlaßt Euch darauf, die Sache hat irgendeinen Grund. Man setzt heut zu Tage keinen Schooner auf dasWasser, und gibt ihm theure Ausrüstungen und drei Wallsischbooteund Alles, was zum Robbenfang nvthig ist, um einer Küste ent-lang Kreuz- und Quergänge zu mache», wie die vornehmen Jacht-leute, die nie wissen, was sie eigentlich Vorhaben und ihre buntge-malten Schiffchen spazieren zu führen scheinen.
„Ich habe all dieß auch schon bei mir bedacht, Herr Hayard,"