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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Sehr richtig, Kapitän Gar'ner, sehr richtig, Herr. Mantritt stets am besten außerhalb des Golfstromes, wenn man kann.Wenn man einmal dort ist, kann man sagen, man sei auf offenerSec. Wenn dieser Wind noch acht und vierzig Stunden anhält,werden wir dort sein. Nun, Herr, da wir dieselbe Art Reise voruns haben, fühle ich mich glücklich, Euch getroffen zu haben; undich sehe nicht ein, warum wir uns nicht nachbarschaftlich gehabcn,und dann und wann ein wenig mit einander plaudern sollten, wennwir nichts besseres zu thun haben. Euer Schooner gefiel mir sogut, daß ich den meiuigen möglichst nach diesem Vorbilde cinrich-ten ließ. Ihr seht, unser Bild ist genau wie das Eurigc."

Ich habe dieß bemerkt, Kapitän Daggett, die Bilder sehensich sprechend ähnlich."

Ja, ja, als ich auf der Spitze war, nannte man mir den Na-men des Bildschnitzers zu Boston, welcher Euch die Robbe machte,und bestellte mir bei ihm eine ähnliche. Wenn die beiden Schiffein einem Hasen neben einander lägen, würde Niemand sie unter-scheiden können."

So scheint cs, Herr. Sagt mir doch, habt Ihr nicht einengewissen Watson am Bord?"

Ja, ja, er ist mein zweiter Maat. Ich weiß, was Ihr sagenwollt, Kapitän Gar'ner; Ihr habt ganz recht, cs ist derselbe, derbei Euch am Bord war, da mir aber ein zweiter Offizier fehlte,bot ich ihm die Stelle an, und er hielt dieß für besser, als einenPlatz am Fockmast in Euerm Schiffe."

Diese Erklärung genügte wahrscheinlich Allen, welche sie hör-ten, obgleich sie nur die halbe Wahrheit enthielt. Streng genom-men war Watson schon als Daggctt's zweiter Maat eingestellt, eheer je Roswell Gardincr zu Gesicht bekommen, und seine Ueberkunftnach Oyster-Pond hatte blos, wie bereits bemerkt, den Zweck, dasFortschrciten der Arbeit zu überwachen. Es lag jedoch ganz in derNatur der Dinge, daß ein Mann zu einer bessern Stelle griff, wenn