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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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sie ihm geboten wurde, und selbst Gardiner fand den Ueberläuferjetzt bei weitem weniger strafbar, als früher.

Mittlerweile wurde die Unterhaltung fortgesetzt.

Ihr sagtet uns nichts von der Ausrüstung Eures Schoo-ncrs, als Ihr auf der Spitze wäret," bemerkte RoSwell Gardiner,dessen Gedanken sich eben zufällig diesem besondern Umstande zu-wendeten.

Meine Gedanken waren, glaub' ich, lediglich aus die Ange-legenheiten meines guten Oheims gerichtet, Kapitän Gar'ner. DerTod muß jeden von uns einmal heimsuchen, dennoch erfüllt cs unsAlle mit Wehmuth, wenn er unsere Verwandten wegrafft."

Roswell Gardiner war nichts weniger als übergefühlvoll: auchwar er nicht im Entferntesten geneigt, sich bei gewöhnlichen Gele-genheiten in moralischen Phrasen zu ergehen, diese Antwort schienihm aber so sachgemäß, daß er nichts dagegen einzuwenden fand.Dennoch hatte der junge Mann seine Muthmaßungen in Betreff derAusrüstung des Schooners, Muthmaßungen, welche ihm jetztlebendiger und schärfer entgegentraten und ihn zu der Ansicht leite-ten, Dagget wisse auch in irgend einer Weise von dein Geheimnisse,welches diese seine Reise veranlaßt hatte.

So seltsam es auch scheinen mag, hatte dennoch dieses sonder-bare Zusammentreffen mit dem Seelöwen von Holmes' Hole einengünstigen Einfluß auf die Interessen des Decans Pratt. RoswellGardiner war nämlich anfangs durchaus nicht geneigt, den Aus-sagen des verstorbenen Seemanns großen Glauben zu schenken; er-gab einen nicht kleinen Theil seines Berichts eigennützigen Absichtenanheim, welchen sich der Wunsch beigesellte, sich wichtig zu machen.Jetzt aber sah er einen Verwandten desselben Namens an der Spitzeeiner Unternehmung, welche denselben Zweck hatte, wie die seinige,und seine Ansichten von der Glaubwürdigkeit jener Angaben wech-selten merklich.

Da er die vorsichtige Sparsamkeit, mit welcher jedes Interesse