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„Kapitän Roswell Gar'ncr — wer befehligt an Euerm Bord,wenn es Euch beliebt?"
„Kapitän Jason Daggett," rief der Mann und zeigte sich deut-licher, indem er aus der Linie der Takelage trat. — „Ich hattedas Vergnügen, Euch zu seheu, als ich ans der Spitze war, umnach meines Oheims Habe zu schauen, wie Ihr Euch erinnern wer-det, Kapitän Gar'ncr. Es war erst vor wenigen Wochen und Ihrwerdet meinen Besuch wahrscheinlich nicht vergessen haben."
„Ganz und gar nicht, — ganz und gar nicht, Kapitän Dag-gctt, obgleich es mir damals nicht in den Sinn kam, daß Ihr so-bald eine Reise südwärts vor hättet. Wann habt Ihr Martha'sVineyard verlassen, Herr?"
„Vorgestern Nachmittag. Wir liefen um fünf Uhr aus Hol-mes' Hole aus."
„Welchen Wind hattet Ihr, Herr?"
„Südwest, und südsüdwest. Der Wechsel war in den letztendrei Tagen nicht sehr bedeutend."
Roswell Gardiner murmelte etwas vor sich hin, hielt es abernicht für klug, die Gedanken, welche ihm eben durch den Sinn suh-ren, laut werden zu lassen.
„Ja, ja," sagte er nach einer kurzen Pause, „der Wind blästdie ganze Woche aus jener Ecke, der Wechsel wird aber ohne Zwei-fel nicht lange auf sich warten lassen. Es ist eine Art Ost ge fühlin der Luft."
„Nun, laßt es kommen. Bei diesem offenen Raum um unskönnen wir Huttcras bei Allem, das nicht schlimmer ist, als einSüdostwind, umsegeln. Diese ganze Küste hinab, zwei bis dreihun-dert Meilen weit, ist eine südliche Strömung."
„Ein schwerer Südostwind würde uns hier, zwischen den Sand-bänken, in einer Weise einklemmen, die mir ganz und gar nicht ge-fällt, Herr. Ich gehe stets, sobald ich kann, östlich von dem Golf-strome, wenn ich von dem Lande ablause."