Druckschrift 
29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
130
Einzelbild herunterladen
 

130

halten hätte, wäre er vielleicht zum Ankäufe zu bewegen gewesen,cs ging aber gegen seine Sparsamkeits-Grundsätze, durch klugeFreigebigkeit einem möglichen Schaden zuvorzukommen oder ihnabznwcndcn.

Sobald der Schooncr des Grundes klar war, wurden seineSegel gefüllt, und er ging bei dem leicht blasenden Südwind undmit der cintrctcnden Ebbe um die niedrige, sandige Landspitze, de-ren wir bereits erwähnt haben. Alles zeigte sich günstig, und eshatte wahrscheinlich nie ein Schiff die Hcimath unter besseren Vor-zeichen verlassen.

Der Decan blieb an Bord, bis der Köder-Joseph, welcher dieStelle seines Bootmannes vertrat, ihn a» die Entfernung und andie Wahrscheinlichkeit erinnerte, daß der Wind sich mit der schei-denden Sonne ganz legen würde; bereits jetzt, setzte er hinzu, wür-den sie gegen Ebbe und Wind zu kämpfen haben, und er würdeseine ganze Kunst aufbicten müssen, um das schwere Wallfischbootin gehöriger Zeit nach Ohster-Pond zu schaffen.

In Folge dieser Mahnungen riß sich der Decan endlich vonseinem Schiffe los, und redete demjungen Gar'ner" noch soeifrig zu, als sei dieser im Begriff, den Strang zu fühlen. Nos-well hatte jedoch auch ein letztes Wort, und zwar einen Auftragan Mary.

Sagt Mary, Dcean," flüsterte er dem alten Manne heimlichzu,ich baute aus ihr Versprechen und würde ihrer eingedenk fein,unter der brennenden Sonne der Linie, sowie inmitten des Eisesdes Südpols."

I", ja, so ist es ganz recht," versetzte der Deean herzlich.Eure Ausdauer gefällt mir, Gar'ner, und ich hoffe, das Mädchenwird sich noch fügen und ich werde Euch als Neffen begrüßen.Nichts zieht ein weibliches Herz sicherer an, als Geld. Füllet mirden Schooncr mit Fellen und Thran, und bringt den Schatz an-