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lästig, so geneigt er auch in diesem Augenblicke war, Alles, was inirgend einer Weise mit Mary Pratt zusammcnhing, mit Nachsichtund Wohlwollen zu betrachten.
„Ihr werdet ein besonderes Augenmerk aus jene Inseln haben,Kapitän Garstier, und den Schooner nicht an den Strand laufenlassen," sagte der Dccan wenigstens zum zehnten Male. „Wie ichhöre, läuft die Fluth in jenen hohen Breitegraden wie ein Roß an,und Seeleute werden oft an die Klippen geworfen, ehe sie wissen,daß solche in der Nähe sind."
»Ja, ja, Herr, ich werde daran denken und mein Möglichstesthun," erwiedcrte Gardiuer, der sich ungern so oft an das erinnertsah, was er schwerlich vergessen konnte; — „ich bin ein alterKreuzer in jenen Seeen, und kenne Alles, was sich auf Ebbe undFluth bezieht. — Nun, Herr Hayard, wie steht es mit demAnker?"
„Alles gut, Herr, wir warten nur auf Befehl zum Auf-winden."
„Laßt zugreifen Herr, und so Lebewohl Amerika, wenigstensdiesem Ende desselben!"
„Dann höre ich, die kleinen Inseln böten eine gefährlicheSchifffahrt, Garstier, und man müsse alle seine Augen bei sichhaben."
„Alle Gegenden haben ihre Gefahren für den schläfrigen See-fahrer, Decan, wer aber offene Augen hat, fürchtet sic nicht. Hät-tet Ihr uns einen Chronometer gegeben, so würde nicht die Hälfteder Gefahr dabei sein, welche wir ohne einen solchen laufen."
Dieß war ein Zankapfel zwischen dem Kapitän des Seclöwcnund seinem Eigenthümer. Chronometer waren zu der Zeit, in wel-cher unsere Erzählung spielt, keineswegs so allgemein im Gebrauche,wie heut zu Tag, und der Decan schauderte vor den Kosten zurück,welche der Ankauf eines solchen Gegenstandes verursacht hätte.Wenn er ihn um den vierten Thcil des gewöhnlichen Preises er-Die Seelöwen. g