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beseitigt hätte, Euch und mir weh zu thun, beim dahin wird leiderunsere jetzige Unterredung sichren. Ich habe Euch nichts verhehlt,vielleicht bin ich offener gegen Euch gewesen, als sich mit der Klug-heit verträgt. Ihr kennt das einzige Hindernis?, welches unsererVerbindung entgegen steht, allein dieses scheint an Kraft zu gewin-nen, je mehr ich Euch bitte, darüber nachzudenken und zu versuchen,es zu entfernen."
„Was soll ich thun, Mary? Ihr wollt gewiß nicht, daß ichden Heuchler spiele und das zu glauben vorgebe, was ich nichtglaube und nach allen meinen Nachforschungen nicht glaubenkann."
„Dieß thnt mir in jeder Hinsicht leid," versetzte Mary inleisem, traurigem Tone. „Es thnt mir leid, daß ein so edler,begabter Geist es unmöglich finden soll, dem Glauben seinerVäter zu folgen — leid, daß dieß eine ewige Kluft zwischenuns läßt."
„Nein, Marv, dieß kann nicht sein! Stur der Tod kann unsfür eine so lange Zeit scheiden! Während wir uns sehen können,wollen wir wenigstens Freunde sein, und Freunde haben es gern,wenn sie sich oft sehen können."
„Es mag in einem Augenblick, wie dieser, unfreundlich schei-nen, Noswcll, ist aber wahrlich das Gegenthcil, wenn ich sage, wirsollten uns hier nicht wieder sehen, sofern jedes von uns seineneigenen Weg in die künftige Welt verfolgt. Mein Gott ist nichtEuer Gott; und wie kann der Friede in einer Familie heimischwerden, wenn die beiden Häupter verschiedene Gottheiten verehren?Ich fürchte, Ihr habt nicht hinreichend über diese Dinge nach-gcdacht."
„Ich hätte Euch für freisinniger gehalten, Mary. Wenn derDecan etwas dieser Art gesagt hätte, würde ich nicht erstaunt sein,daß Ihr mir aber sagen könnet, Euer Gott fei nicht mein Gott,muß mir auffallcn!"