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„Welches Recht haben wir aber auf dieses Gold, wenn es wirk-lich dort ist und wir es finden?"
„Recht?" rief der Decan und fuhr empor. „Wird dasnicht des Menschen Eigenthum, was die göttliche Vorsehung ihmgibt?"
„Mit gleichem Rechte könnte man sagen, die göttliche Vor-sehung habe es den Seeräubern gegeben. All' dich Gold muß seinerechtmäßigen Eigenthümer haben, wenn man sie nur ausfindenkönnte."
„Ja, wenn man sie nur auffinden könnte! hört, GarRer,habt Ihr dieser Tage einen Schilling oder einen Dollar aus-gegeben?"
„Mehr als einen, Decan," sagte der junge Mann, und seinleichtes Herz vcrrieth sich wieder in einem heitern Lachen; „ichwollte, ich hätte mehr von Euerm Sparsinne, dann würde ich viel-leicht reich. Ja, ich habe erst vor wenigen Stunden einen Dollaransgegeben, indem ich von dem alten Köder-Joseph Fische für dieKajüte gekauft habe."
„Nun, sagt mir, welches Gepräge hatte Euer Geld? Hatte eseinen Kops oder nur Pfeiler? In welchem Jahre — unter wessenRegierung ist cs geprägt worden? Vielleicht rührte cs von der Münzevon Philadelphia her, — wenn dieß der Fall war, hatte cs denalte» Adler oder den neuen? Kurz, köuutJhr darauf schwören, wiedas Stück ansgesehen hat, Gar'ner?"
„Ich glaube kaum, Decan. Man setzt sich nicht hin undmerkt das Gepräge, wenn man ein Gold- oder Silberstück be-kommt. "
„Auch ist cs wohl nicht möglich, daß Jemand sagt: „dieß istmeine Dublone."
„Dennoch muß dieses Geld, wenn ja dergleichen dort ist, einenrechtmäßigen Eigenthümer haben," versetzte Roswell Gardiner ein