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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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wenig nachdrücklich.Habt Ihr je mit Mary über diese Sache ge-sprochen, Decan?"

Ich mit einem Weibe von solchen Dingen sprechen? HaltetIhr mich für toll, Gar'ner? Wenn ich das Gcheimniß durch ganzSuffolk wollte lausen lassen, wie das Feuer im Frühjahr über dieSalzwicscn laust, könnte ich an etwas dieser Art denken, sonstnicht. Ich habe mit Niemanden als mit dem Befehlshaber desSchiffes gesprochen, welches ich im Begriffe bin, nach jenem Goldeund nach den Robben-Jnseln, die ich Euch andentcte, ausznschickcn.Hätte ich nur einen Zweck im Auge gehabt, so hätte ich vielleichtnicht so viel ans das Spiel gesetzt, da aber der zweite dazu kam,wäre es fast eine Sünde gegen die göttliche Vorsehung gewesen,wenn ich eine so günstige Gelegenheit versäumt hätte."

Roswell Gardiner sah, daß Vernunftgründc gegen eine somächtig erregte Habgier nichts ausrichteten. Er enthielt sich daher,noch einen der Einwürfc laut werden zu lassen, welche sich seinemGeiste darboten, und hörte auf all' das, was der Dccau ihm zusagen hatte, mit jener Aufmerksamkeit, welche das Geschäft unddas Ansehen des Schiffshcrrn zumal forderten.

Wie es schien, war Daggett in seinen Anweisungen, wie derSchatz zu finden sei, hinreichend klar gewesen, stets vorausgesetzt,daß sein Freund, der Seeräuber, cbcu so klar gegen ihn gewesenwar und ihn nicht zum besten gehabt hatte. Ein Mann von Prattsvorsichtigem Charakter hatte an die Möglichkeit dieses letzteren Fal-les bei Zeit gedacht, allein es war Daggett gelungen, diesen Ein-druck durch die kräftigsten Versicherungen von seines Freundes Ehr-lichkeit zu verwischen.

Am nächsten Tage ging der Seclöwe von dem Werst ab, undeine Verbindung mit ihm war jetzt nur noch durch Boote möglich.Watson's plötzliches Verschwinden mag zu diesem Wechsel beigetra-gen haben;man hat die Mannschaft mehr in der Zucht, wenndas Schiff von dem Element umgeben ist, als wenn es an dem